Vorsicht Glatteisgefahr!

Roman Mandelik, Stützpunktleiter ÖAMTC Bruck an der leitha, rät zu erhöhter Vorsicht - es herrscht Glatteisgefahr.
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  • Foto: ÖAMTC Bruck/L.
  • hochgeladen von Bianca Mrak

BEZIRK. War der Winter bisher relativ mild, pendeln derzeit die Temperaturen zwischen eisig kalt und wenigen Plusgraden. Abwechselnd mit Schnee und Regen, teilweise Sonne und manchmal heftigen Windböen haben es die nächsten Tage laut aktueller Wettervorschau in sich, denn die Glatteisgefahr steigt jetzt rapide an. Verkehrsteilnehmer, egal ob mit Pkw, Fahrrad oder zu Fuß sind jetzt gefordert, wie Roman Mandelik, Leiter des ÖAMTC-Stützpunktes in Bruck an der Leitha erklärt: "Mit Glatteis muss man nicht nur bei klirrender Kälte rechnen. Die wenigen Plusgrade bringen auf vereisten Stellen nur die Oberfläche zum Schmelzen. Der Untergrund ist an vielen Stellen weiter gefroren. Wenn es abends abkühlt, friert das Schmelzwasser und es wird innerhalb weniger Minuten spiegelglatt."

Die Grenzen der Physik

Mandelik rät Autofahrern: "Vorausschauendes Fahren, angepasstes Tempo und das Einhalten größtmöglicher Abstände gehören ebenso zu den Grundvoraussetzungen wie weiches und sanftes Lenken und ein gefühlvoller Umgang mit Bremse und Gas." Besonders an exponierten Lagen wie auf Bücken, Kuppen, in Waldstücken oder auf Straßenabschnitten entlang von Bächen und Flüssen sollten Autolenker vorsichtig sein. "Viele Autos sind heute mit modernster Sicherheitselektronik ausgestattet. Aber auch Fahrzeuge mit ABS (Anti-Blockier-System) und ESP (Elektronisches Stabilitäts-Programm) unterliegen der Grenzen der Physik."

Radfahrer im Winter

So manch Radfahrer geht seinem Sport auch unter erschwerten Bedingungen nach, "Allwetterradler wissen in der Regel schon sehr genau, worauf es ankommt: Vorausschauend und angepasst fahren. Außerdem sind sie mit den Gegebenheiten bereits gut vertraut und können die Gefahren gut einschätzen", weiß der ÖAMTC-Stützpunktleiter.

Erhebliche Verletzungsgefahr

Ungeübten Radlern rät Mandelik, auf das Fahrrad zu verzichten. Speziell eine Fahrt mit dem E-Bike kann äußerst gefährlich werden: "Aufgrund der Kälte verlängert sich der Bremsweg um ein Vielfaches. Mit der hohen Geschwindigkeit und dem teilweise spiegelglatten Untergrund steigt die Verletzungsgefahr erheblich." Wer dennoch nicht auf eine Fahrt mit dem Rad verzichten möchte sollte auf entsprechend warme und funktionelle Kleidung - und Schutzausrüstung, insbesondere Helm trotz Haube, keinesfalls verzichten.

Roman Mandelik, Stützpunktleiter ÖAMTC Bruck an der leitha, rät zu erhöhter Vorsicht - es herrscht Glatteisgefahr.
Vorsicht, die Wetterbedingungen haben es derzeit in sich!

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