Burgenland Tourismus
4,1 Prozent mehr Nächtigungen als im Juli 2019

Das attraktive Radwegenetz im Burgenland wird von den Gästen besonders geschätzt.
  • Das attraktive Radwegenetz im Burgenland wird von den Gästen besonders geschätzt.
  • Foto: Tourismusverband Mörbisch / Jerzy Bin
  • hochgeladen von Christian Uchann

Der Tourismus im Burgenland verzeichnete im Juli trotz der Corona-Krise ein Nächtigungsplus.

BURGENLAND. Im Juli 2020 gab es gegenüber den „Corona-freien“ Juli des Vorjahres bei den Nächtigungen ein Plus von 4,1 Prozent. Damit steht das Burgenland an der Spitze aller Bundesländer. Auffallend ist der hohe Anteil an österreichischen Gästen. Bei den Burgenländern beträgt der Zuwachs 54,1 Prozent. „Das zeigt, dass sich das Bonusticket lohnt“, zeigt sich LH Hans Peter Doskozil erfreut.

Natur, Radfahren und Genuss

Ein große Steigerung gab es bei den Gästen aus Tirol mit einem Plus von 53,1 Prozent. 91.129 Nächtigungen sind Gästen aus Wien zuzurechnen, das ist ein Zuwachs von 16,2 Prozent.
Damit konnte insgesamt das Minus von 33,9 Prozent bei ausländischen Gästen mehr als ausgeglichen werden. „Mit unseren vielfältigen Angeboten und Themen wie Natur, Radfahren oder Genuss kann das Burgenland optimal auf die Bedürfnisse der Gäste eingehen“, so Doskozil.
Über die höchsten Zuwächse dürfen sich die Region Jennersdorf mit Plus 29,7 Prozent und Güssing mit Plus 23,6 Prozent freuen. Hingegen verzeichnet etwa die Region Rosalia ein Minus von 29 Prozent.

Petschnig (FPÖ): „geringer Internationalisierungsgrad“

FPÖ-Tourismussprecher Alexander Petschnig zeigt sich über die Tourismus-Statistik für Juli ebenfalls erfreut, warnt aber vor zu viel Euphorie. „Sobald die Corona-Krise abgeklungen ist, werden viele inländische Gäste wieder ins Ausland reisen. Allerdings werden wir diesen Abfluss kaum durch ausländische Gäste wettmachen können, weil das Burgenland den mit Abstand geringsten Internationalisierungsgrad aller Bundesländer aufweist“, so Petschnig.

Übernachtungen Juli 2020 (nach Bundesländern)

  • Burgenland: +4,1 Prozent
  • Steiermark: +2,0 Prozent
  • Kärnten: +0,1 Prozent
  • Vorarlberg: -10,8 Prozent
  • Tirol: -14,3 Prozent
  • Oberösterreich: -16,7 Prozent
  • Salzburg: -21,5 Prozent
  • Niederösterreich: -22,0 Prozent
  • Wien: -73,3 Prozent

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