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Ausmusterung an der Heeresunteroffiziersakademie Enns

Die Ausmusterung 2021 fand am Sportplatz in der Towarek Schulkaserne statt.
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  • Die Ausmusterung 2021 fand am Sportplatz in der Towarek Schulkaserne statt.
  • Foto: Bundesheer/Weigl
  • hochgeladen von Michael Losbichler

Am Freitag, 26. Februar, wurden am Sportplatz der Towarek-Schulkaserne insgesamt 654 Soldatinnen und Soldaten nach ihrem erfolgreichen Abschluss der Kaderanwärterausbildung mit dem Dienstgrad "Wachtmeister" ausgemustert. Auch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner war zu Gast.

ENNS. Die 613 Männer und 41 Frauen zählen ab diesem Tag offiziell zum Unteroffizierskorps des Österreichischen Bundesheeres. Seit 2016 gibt es die Kaderanwärterausbildung für Unteroffiziere des Bundesheeres. Sie umfasst die Kaderanwärterausbildung 1, 2 und 3 und dauert insgesamt 18 Monate. Nach dem Ende der Ausbildung erfolgt für alle Kaderanwärter die Beförderung zum "Wachtmeister". Die Militärunteroffiziersausbildung ist seit 2018 im Rahmen des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) dem Niveau 4 zugeordnet. Somit entspricht sie einem Lehrabschluss oder dem Abschluss einer Berufsbildenden Mittleren Schule.

Live im Internet übertragen

Bundesministerin Tanner beglückwünschte die HUAk-Absolventen des Lehrganges "Gendarmerieschule OÖ II" zu ihrer Beförderung und überreichte dem Lehrgangsersten Wachtmeister Jonas Kager für seine erbrachte Leistung während der Unteroffiziersausbildung den Goldenen Ring der Heeresunteroffiziersakademie.
Da die Teilnahme von Angehörigen infolge der Covid-19-Maßnahmen untersagt war, wurde die Ausmusterung via Livestream übertragen. So konnten Familien und Freunde der neuen Wachtmeister das Geschehen in Enns mitverfolgen.

Tradition wird beim Bundesheer gepflegt

Das Militär in Österreich blickt auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. In der Umsetzung wird großteils nach wie vor auf die Ära der k.(u.) k. Armee Bezug genommen . Nur selten ist sich das Bundesheer der jüngeren Geschichte und der darin enthaltenen Anknüpfungspunkte bewusst, daher wurde diesmal von den Lehrgangsteilnehmern der Lehrgangsname: „Gendarmerieschule OÖ. II“ gewählt.

Die "B-Gendarmerie"

Nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte die Aufstellung des Bundesheeres relativ rasch. Denn schon vorher wurde mit Wissen und Unterstützung der drei westlichen Besatzungsmächte Frankreich, Großbritannien und USA eine bewaffnete Formation aufgestellt – die „B-Gendarmerie“ im Bundesministerium für Inneres. Mit der Herauslösung der B-Gendarmerie wurde der Aufbau der Streitkräfte in der Zweiten Republik Österreich eingeleitet. Die B-Gendarmerie entstand aus den 1949 eingerichteten „Alarmformationen“, die später als „Hilfskörper II“ (HK II) bezeichnet wurden. Die Alarmformationen wurden mit 1. August 1952 in sechs „Gendarmerieschulen“ (Oberösterreich I, Oberösterreich II, Steiermark, Kärnten, Tirol I, Tirol II) übergeführt, es bürgerte sich für sie die Bezeichnung „B-Gendarmerie“ ein.


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