Drei Monate zu früh geboren
Kleiner Tim kämpfte sich ins Leben

Am Donnerstag, 3. Oktober, besuchte der kleine Tim mit seinen Eltern Rebecca und Jens die beiden Rettungssanitäter Juliane und Rainer.
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  • Am Donnerstag, 3. Oktober, besuchte der kleine Tim mit seinen Eltern Rebecca und Jens die beiden Rettungssanitäter Juliane und Rainer.
  • Foto: RKNOE/St. Valentin
  • hochgeladen von Michael Losbichler

Fast drei Monate zu früh kam der Sohn von Rebecca Fellner und Jens Inezberger im Juli zur Welt – heute erfreut er sich bester Gesundheit.

ST. PANTALEON. Am 14. Juli schlugen die Pager bei den ehrenamtlichen St. Valentiner Rettungssanitätern Alarm. Die Einsatzmeldung: „Geburt mit erwarteten Komplikationen, Wehen in der 27. Schwangerschaftswoche." Als die Sanitäter dann in St. Pantaleon ankamen, war der kleine Tim bereits geboren. Zu den Glücksgefühlen mischte sich Angst, da alle Beteiligten wussten, dass Tim fast drei Monate zu früh auf die Welt kam. Mit einem Föhn und mit Decken bauten die Sanitäter und das Notarztteam einen provisorischen Inkubator und forderten den Notarzthubschrauber „Christophorus 10" für den nur 34,5 Zentimeter großen und knapp über 1.000 Gramm schweren Bub. „Seit 18 Jahren bin ich nun ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig. Die Geburt von Tim war sowohl meine erste im Dienst als auch ein Einsatz, den man nicht so schnell vergisst“, so Rainer Jelinek.

Antrag kurz nach Geburt

Während der Einsatz für die Sanis beendet war, stand den frischgebackenen Eltern und ihrem Sohn die schwierigste Zeit noch bevor. Über sechs Wochen lang lag der Kleine auf der Intensivstation. Tagtäglich besuchte ihn Rebecca und auch Jens versuchte, so viel Zeit wie möglich mit seinem ersten Kind zu verbringen. „Nach vier Wochen teilten uns die Ärzte mit, dass das Schlimmste überstanden sei.“ Nach weiteren vier Wochen im Landeskrankenhaus Steyr kam am 10. September der große Tag: Tim durfte endlich mit seinen Eltern nach Hause. Heute erfreut er sich bester Gesundheit, nur ein 24-Stunden-Überwachungsgerät erinnert an den schwierigen Start ins Leben. Die aufregende Zeit schweißte die junge Familie aber auch zusammen. Und deshalb überraschte Jens seine Rebecca nur fünf Tage nach der Geburt von Tim mit einem Heiratsantrag. „Wir sind zwar erst ein Jahr zusammen, haben aber so viel durchgemacht, wie andere ein ganzes Leben nicht“, so Jens, der sich dank des „Ja“ von Rebecca auf das nächste Highlight freuen darf. Und dabei ab sofort immer an der Seite des Paares: Der kleine Tim mit dem großen Kämpferherz.

Autor:

Michael Losbichler aus Enns

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