05.10.2017, 08:46 Uhr

Eisenhändler ist seltener Beruf

Raimund Kordik (li.) begann seine Lehre 1978 und ist seither im Unternehmen von Christina Lenz (re.) tätig.

Seit mehr als 60 Jahren bildet der Handwerkermarkt Lenz Lehrlinge aus

ENNS. "Viele, die wir ausgebildet haben, sind auch in der Firma geblieben", erzählt Christina Lenz. Lenz ist die Geschäftsführerin des Ennser Unternehmens "Lenz – der Handwerkermarkt". Viele Lehrlinge würden nach der Ausbildung auch bleiben, da Aufsstiegschancen gegeben sind. So könne man nach der Lehre Abteilungen übernehmen oder in den Außendienst wechseln. "Wir schauen, dass wir einen Lehrling pro Jahr ausbilden", so Lenz. In den vergangenen Jahren sei dies aber schwieriger geworden. Einzelhandelskaufmann für den Bereich Eisenwaren sei nicht mehr so gefragt. Zudem wäre es schwierig, ausgebildete Fachkräfte zu finden. Daher bildet das Unternehmen seine Fachkräfte selbst aus. "Ein Lehrling sollte von Grund auf ein technisches Interesse besitzen, aufgeschlossen und kommunikativ sein, da er zu vielen Kunden Kontakt hat", so Lenz. Auch Hausverstand und die Fähigkeit im Kopf zu rechnen sei von Vorteil. "Wir legen großen Wert auf eine gute Ausbildung. Schließlich kann nur jemand gut beraten, der gut ausgebildet ist", so Lenz. Auch zusätzliche Ausbildungen biete Lenz seinen Mitarbeitern an. "Diese sind speziell auf Eisenhändler zugeschnitten."

Von LehrlingsRedakteurin
Kristina Jovanovic


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