02.10.2014, 05:48 Uhr

Hunde haben keine Räder

Ganz ehrlich, liebe Freunde, eigentlich kenne ich nur zwei Gruppen im Wiener Strassenverkehr, die sich in keinster Weise an die Verkehrsregeln halten, ich meine mit Ausnahme der Fussgänger, die sich bei roten Ampeln nicht daran halten stehen zu bleiben, Radfahrer und Hundebesitzer.

Die Radfahrer, denen die Autofahrer vorhalten, dass sich sich immer in zweiter Spur nach vorne schlängeln, was übrigens der Gesetzeslage entspricht und die Kreuzungen, insbesondere dann, wenn sie sich auf einem Radweg befinden, auch bei rot überqueren und die Hundebesitzer, die trotz der Tatsache, dass sich für die Hunde extra geschaffene Freilaufzonen geschaffen wurden, mit höchster Wahrscheinlichkeit gerade weil sie davon ausgehen, dass sie ja eh Hundesteuer zahlen, das Recht herausnehmen, die Hunde auch auf Radwegen frei laufen zu lassen.

Eine Tatsache, die schon zu manchem schweren Unfall geführt hat.

Das Problem, dass sich der eine oder andere Radfahrer nicht an die Strassenverkehrsordnung halten würde, habe ich vor kurzem gehört, liesse sich ganz leicht lösen, in dem man die Fahrräder mit Nummertafeln ausstatten würde, weil sie ja dann, wenn sie eine Straftat begehen würden, so wie die Autofahrer einfach aufgeschrieben werden könnten.

Die Sache mit den Nummerntafeln für Hunde, oder sagen wir lieber Hundemarken, gestaltet sich allerdings durchaus schwierig, weil die Hundemarke so klein ist, dass man den Hund erst einmal anfassen müsste, um seine Nummer zu erkennen, was sich mit Sicherheit kaum ein Hund von einem Fremden wirklich gefallen lässt, oder einfach unsichtbar bleibt.

Man kann also defakto die Hundebesitzer nur darum ersuchen, ihren Hund einmal genauer zu betrachten: Glauben sie mir, ihr Hund hat keine Räder. Gehört also nicht auf den Radweg. Oder?

Bleiben sie also in Nächstenliebe.

Du, Jesus braucht Dich!
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