Bürgerinitiative Ossiacher See - Neuigkeiten
Studierende entwickeln Zukunftsideen für Steinhauswiese
- Wie geht es mit der Steinhauswiese, sozusagen dem „Objekt der Begierde", weiter? Nun sollen Boku-Studenten neue Inputs liefern.
- Foto: BI (2)
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Studierende der Universität für Bodenkultur entwickeln Zukunftsideen für die Steinhauswiese am Ossiacher See.
REGION OSSIACHER SEE. Ein Workshop der Universität für Bodenkultur Wien soll Konzepte für eine naturnahe Gestaltung und öffentliche Nutzung des Seegrundstücks in Steindorf hervorbringen.
Alternativen finden
„Es sollen damit Alternativen zum Verbau aufgezeigt und unser zukünftiger Landeshauptmann an sein Bekenntnis zum Erhalt unserer noch frei zugänglichen Seeufer erinnert werden", unterstreicht der Sprecher der Bürgerinitiative Ossiacher See – Für unverbaute Seeufer Manfred Zniva und erläutert, "unser Ziel muss es sein, dass sich der Umgang mit unseren Seeufern wandelt und Kärnten zum Vorzeigebundesland im Umgang mit den Seenregionen wird. Diese wichtige und lohnende Aufgabe – für den Erhalt der Seeuferzonen einzutreten – ist mit Nachdruck wahrzunehmen.“
Konkrete Wege aufzeigen
„Dies ist genau jene Haltung, die wir als Bürgerinitiative Ossiacher See von Beginn an in den Mittelpunkt unserer Arbeit gestellt haben und die jetzt durch ein von uns initiiertes, ganz besonderes Projekt konkrete Wege aufzeigen soll. Der Workshop soll heuer neue Ideen liefern", berichtet Zniva.
Workshop für neue Ideen
Konkret werden im Frühsommer 16 Studierende der Landschaftsarchitektur der Universität für Bodenkultur Wien und der Technische Universität Wien in einem dreitägigen Workshop Ideen für eine naturnahe Gestaltung der Steinhauswiese in Steindorf und eine Nutzung dieses einzigartigen Seegrundstücks als öffentlicher Natur- und Erholungsraum entwickeln. Die Ergebnisse werden in Form einer Ausstellung präsentiert und auch im Rahmen der diesjährigen Seenkonferenz am Attersee vorgestellt werden. „Wir freuen uns sehr über dieses Projekt. Zukunftsorientierte Ideen für eine naturnahe Gestaltung sind ein wichtiger Beitrag und eine echte Alternative zur geplanten Verbauung“, betont Manfred Zniva.
Ergebnisse im Herbst
Lehrgangsleiter ist Roland Tusch vom Institut für Landschaftsarchitektur. Der Workshop wird gemeinsam mit Judith Leitner (TU Wien, Forschungsbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung) durchgeführt, die sich seit vielen Jahren mit dem Thema Seezugänge beschäftigt. Im Mittelpunkt steht die Frage des öffentlichen Zugangs zu Seen und die Freiraumpotenziale dieses noch unverbauten Seegrundstücks. Studierende entwickeln dabei unterschiedliche Entwurfsideen und Zukunftskonzepte für den Standort – ganz im Sinne unseres Mottos „Die Steinhauswiese anders denken.“ Die Ergebnisse werden bei der Seeuferkonferenz am 24. und 25. September am Attersee präsentiert. Zusätzlich ist eine Veröffentlichung der Ergebnisse vor Ort geplant
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