Klima
Vier Gemeinden gegen den Klimawandel

Auftakt-Veranstaltung der "Klar! Tiebeltal und Wimitzberge". In den nächsten zwei Jahren werden Maßnahmen umgesetzt.
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An einem Strang wollen Vertreter von vier Gemeinden ziehen und Zeichen gegen Klimawandel setzen.

FELDKIRCHEN (fri). In der "Klar! Tiebeltal und Wimitzberge" haben sich vier Gemeinden – Feldkirchen, Himmelberg, St. Urban und Steuerberg – zusammengeschlossen, um gemeinsam Maßnahmen in Bereich Klimawandelanpassung umzusetzen. Als Managerin will Elke Müllegger in den nächsten zwei Jahren mit elf Maßnahmen Projekte in den vier Gemeinden setzen.

Mit kleinen Schritten

Dass der Klimawandel stattfindet, betonen auch die Vertreter der Gemeinden bei der Auftakt-Veranstaltung im Tiebelpark in Feldkirchen. Die Komplexität des Themenbereichs ist sowohl eine politische wie gesellschaftliche Herausforderung. Für Nichtfachleute ist es kaum möglich, alle grundsätzlichen Hintergründe zu durchblicken und gleichzeitig Handlungsmöglichkeiten zu bewerten. Dennoch ist der Klimawandel in den Köpfen der Bevölkerung angekommen, vor allem durch die sich unmittelbar veränderten klimatischen Bedingungen. "Erste Veränderungen sind deutlich sichtbar", meint der St. Urbaner Bürgermeister Dietmar Rauter und verweist auf die Simonhöhe, die noch vor 30 Jahren mit Schneesicherheit punkten konnte. "Besonders der Alpenraum ist von Klimawandel stark betroffen. Der Anstieg der Durchschnittstemperatur, Starkregen, Rückgang der Frosttage, keine geschlossene Schneedecke im Winter, Verlängerung der Vegetationsperiode. Fakt ist, der Klimawandel findet statt", verweist Müllegger auf Tatsachen, die wir alle selbst miterleben. "Selbst durch einen vollständigen Stopp des Ausstoßes von Treibhausgasen ist eine weitere Temperaturerhöhung unvermeidbar. Daher muss man auch auf regionaler und lokaler Ebene aktiv werden."

Elf Maßnahmen

"Durch eine vorsorgliche Begegnung der Folgen möchten wird zukünftige Schäden soweit als möglich vermeiden und sich ergebende Chancen nutzen", sagt Müllegger. "Nur gemeinsam ist es möglich, dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit der Region gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen, näher zu kommen." Dafür wurden in Kooperation mit den Verantwortlichen in den Gemeinden Maßnahmen erarbeitet. Elf Punkte hat man definiert. Diese sollen in den kommenden zwei Jahren umgesetzt werden.

Zahlen & Fakten

"Klar! Tiebeltal und Wimitzberge"
Projektdauer: 1. Juni 2020 bis 31. Mai 2022. Nach Ablauf ist eine Verlängerung für weitere drei Jahre möglich.
Budget: 
Unterstützung Klima- und Energiefonds: 105.000 Euro
Eigenmittelanteil: 17.500 Euro
Teilnehmer: Vier Gemeinden – Feldkirchen, Himmelberg, St. Urban und Steuerberg
Gebiets-Fläche: 227 Quadratkilometer
Einwohner in diesem Gebiet: 20.000

Autor:

Isabella Frießnegg aus Feldkirchen

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