27.08.2016, 09:40 Uhr

So weit muss Praktikum gehen

Firmenchefin Ulrike Kavalar unterstützt die Praktikantin Lisa Lehner in allen Belangen (Foto: KK)

In der Zimmerei Kofler & Kavalar konnte eine Praktikantin die Arbeitswelt miterleben.

BODENSDORF (fri). In den letzten Jahren hat sich das Holztechnikum Kuchl zu einer international renommierten Bildungsstätte für Nachwuchskräfte des mittleren und oberen Managements in Holz verarbeitenden Betrieben etabliert.


Erste Einblicke

„Mir war es wichtig schon jetzt praktische Erfahrung als Ergänzung zum theoretischen Unterricht zu sammeln”, sagt Lisa Lehner, Absolventin der ersten Klasse des Holztechnikums Kuchl. Sie absolvierte im Sommer ein dreiwöchiges Praktikum beim traditionsreichen Zimmereibetrieb Kofler und Kavalar in Bodensdorf.


Aktiv mitgestalten

„Ich bin von Anfang an in die Arbeitsteams integriert worden, konnte aktiv mitarbeiten und so einen deutlichen Einblick in die Arbeit des Zimmerers bekommen”, schwärmt sie mit Enthusiasmus. Dabei konnte Lisa auch bei besonderen Baustellen, wie der Errichtung einer Seeterrasse, eines Wintergartens, einer Wassertreppe bei einem Badesteg oder im Innenausbau eines Privathauses aktiv mitgestalten. So weit muss Praktikum gehen!


Lehrbetriebe ziehen mit

"Ein Praktikum in einem Wirtschaftsbetrieb hat den Sinn den Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, die Wirtschaftsabläufe und praktischen Tätigkeiten selbst zu erfahren", so Kofler & Kavalar Firmenchefin, Ulrike Kavalar. Ihr liegt aber auch die Förderung von Frauen im Sektor der Holzverarbeitung am Herzen. Als Chefin des Zimmereibetriebes, als Berufsschullehrerin und in ihrer Funktion als stellvertretende Landes-Innungsmeisterin ist sie sich ihrer Verantwortung als Lehrbetriebsführerin bewusst.

Fachkräfte der Zukunft

„Die laufende Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Auch wenn uns geschulte Mitarbeiter verlassen sollten, kommt das angeeignete Wissen dem Sektor insgesamt zu Gute“, so Kavalar. "Je besser alle Akteure der gesamten Wertschöpfungskette ausgebildet seien, desto mehr kommt es allen Wirtschaftsbetrieben innerhalb dieses Wirtschaftssektors zu Gute, vom urproduzierenden Forstwirt bis zum Spezialisten im Wohnbau."


Auf Theorie folgt die Praxis

Hohes Qualifikationsniveau der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist für Wirtschaftsbetriebe unerlässlich. Zur Unterstützung der Möglichkeiten des Wissenserwerbes suchen Berufsbildende Höhere Schulen über Pflichtpraktika den Kontakt zur Wirtschaft.
Damit ist gewährleistet, dass viele künftige Absolventen sowohl mit dem nötigen Wissenshintergrund, als auch mit der Kenntnis um die Bedürfnisse, die im Arbeitsalltag notwendig sind, vertraut gemacht werden.
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