RespekTiere im Einsatz
Hilfsmission in die Ukraine meistert große Hürden
- Der Tierschutzverein „RespekTiere“ brachte Hilfe für Mensch und Tier in die Ukraine:
- Foto: RespekTiere
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Der Bergheimer Tierschutzverein "RespekTiere" setzt sein Engagement in der Ukraine fort. Bei zwei weiteren Hilfsfahrten wurden erneut umfangreiche Spenden für Mensch und Tier in das Kriegsgebiet transportiert.
BERGHEIM. Der Tierschutzverein „RespekTiere“ aus Bergheim war zuletzt im Einsatz in der Ukraine: Mit zwei weiteren Hilfsfahrten erreichte der Verein nun bereits zum neunten und zehnten Mal seit Kriegsbeginn das vom Konflikt schwer betroffene Gebiet.
- Der Bergheimer Verein brachte Hilfsgüter in die Ukraine.
- Foto: RespekTiere
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Die jüngste Mission stellte die Helferinnen und Helfer dabei besonders vor logistische Herausforderungen. Dank der Unterstützung der Spedition Gebrüder Weiss, die im Rahmen eines internen Hilfsprogramms einen voll beladenen Lkw kostenfrei zur Verfügung stellte, konnten jedoch erstmals auch großformatige Hundehütten transportiert werden. Beladen wurde der Lkw bei der Spedition TLP – Transport Logistik Putzgruber in Herzogenburg, wo der Bergheimer Verein regelmäßig Spendengüter zwischenlagern darf.
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Zusätzlich zu den zehn Paletten Hilfsgütern und den Hundehütten war auch das RespekTiere-Mobil bis an die Dachkante gefüllt. Tom Putzgruber vom Verein erklärt:
„Deshalb konnten wir im Zuge der Aktion das Tierheim in Ungarn mit rund 500 Hunden versorgen, plus fast eine Tonne an Hundefutter in die Ukraine bringen.“
Neben Tierfutter und -zubehör gelangten laut Vereinsangaben auch umfangreiche humanitäre Hilfsgüter ins Krisengebiet – darunter Lebensmittel, Kleidung und Dinge des täglichen Bedarfs.
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Spuren des Kriegs deutlich zu sehen
Eine besondere Unterstützung kam erneut von der Bäckerei Schalk aus Langenlois, die eine große Menge an Backwaren spendete. Diese wurden an die Flüchtlingskoordinationsstelle in Uschhorod (Uzghorod) übergeben, wo sie dringend benötigt werden.
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Die Fahrt selbst war für das Team körperlich wie emotional äußerst fordernd. Die allgegenwärtigen Spuren des Kriegs, weit verbreitete Armut sowie die große Zahl an Straßenhunden hinterließen einen bleibenden Eindruck. Hinzu kamen schlechte Straßenverhältnisse, lange Distanzen und widrige Wetterbedingungen.
„In fast jeder Ortschaft in der Ukraine finden sich inzwischen Denkstätten für gefallene Soldaten. Angesichts der Bilder wird der Schrecken des Krieges umso mehr bewusst.“
Tom Putzgruber, Obmann Verein RespekTiere
Besonders zeitintensiv gestalteten sich erneut die Grenzübertritte: Umfangreiche Kontrollen durch Polizei und Militär führten zu stundenlangen Wartezeiten. Aufgrund des hohen Transportvolumens war es zudem notwendig, die Grenze mehrfach zu passieren, um zusätzliche Spenden – darunter eine weitere Palette Hundefutter – nach dem Entladen des Lkws mit dem Vereinsfahrzeug weiter in die Ukraine zu bringen.
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