Frauen-Bundesliga
FC Bergheim ließ erneut Punkte in der Nachspielzeit liegen

Enttäuschte Gesichter bei Torfrau Michaela Fischer und Kapitänin Julia Kastner – beim 0:2 bei der SG Austria Wien/USC Landhaus kassierte der FC Bergheim in der Nachspielzeit erneut entscheidende Gegentore, wie schon beim Heim-2:2 gegen Neulengbach.
  • Enttäuschte Gesichter bei Torfrau Michaela Fischer und Kapitänin Julia Kastner – beim 0:2 bei der SG Austria Wien/USC Landhaus kassierte der FC Bergheim in der Nachspielzeit erneut entscheidende Gegentore, wie schon beim Heim-2:2 gegen Neulengbach.
  • Foto: FC Bergheim
  • hochgeladen von Daniel Schrofner

Der FC Bergheim ist in der Planet-Pure Frauen-Bundesliga seit vier Spielen sieglos – am vergangenen Wochenende kassierten die Flachgauerinnen eine bittere 0:2-Auswärtsniederlage beim Ligazweiten SG Austria Wien/USC Landhaus. Beide Gegentore fielen in der Nachspielzeit. Späte Tore sind ein Problem des Teams sowie aktuell einige Verletzte, vor allem in der Defensive. Am Wochenende wartet daheim Horn, da will man den ersten vollen Erfolg der Rückrunde holen.

BERGHEIM. Beim Heimspiel gegen Neulengbach vor zwei Wochen war es die 95. Minute, in der der FC Bergheim in der 11. Runde der Planet-Pure Frauen-Bundesliga den 2:2-Ausgleich kassierte. Erst zwei Minuten zuvor erzielte Chiara Lapuste das vermeintliche Siegtor zum 2:1. Am vergangenen Wochenende beim Ligazweiten SG Austria Wien/USC Landhaus war es die 92. Minute, in der die Flachgauerinnen erneut ein entscheidendes Gegentor kassierten.

"Wir hatten uns in diesem Spiel ein bisschen was erhofft",

wollte Bergheim laut ihrer sportlichen Leiterin, Anna-Sabrina Hengstl mit zumindest einem Punkt wieder nach Hause fahren.

Aber eine Unachtsamkeit in der Defensive und Laura Krumböck erzielte für die Gastgeberinnen das 1:0. Gleich darauf hatte zwar Bergheim ihre beste Chance des Spiels, konnte diese aber nicht nutzen. Im Gegenzug gelang der SG der 2:0-Endstand. "In der ersten Halbzeit waren wir mehr mit Defensivarbeit beschäftigt, da war Austria Wien/Landhaus um einiges aktiver", blickte Hengstl noch einmal auf die ersten 45 Minuten zurück. Bergheims Torfrau Michaela Fischer bewahrte ihr Team aber mit einigen guten Paraden vor dem Rückstand.

"Die Nachspielzeit ist unser Problem"

Die zweite Hälfte konnte Bergheim ausgeglichen gestalten und kam nun auch einige Male gefährlich vor das Tor der SG. Aber beide Defensivreihen standen gut und es dauerte bis zur zweiten Minute der Nachspielzeit, bis das erste Tor des Matches fiel. Aus Bergheimer Sicht leider wieder für den Gegner:

"Die Nachspielzeit ist unser Problem. Wir müssen da mehr aufpassen und kompakter zusammenstehen",

weiß die sportliche Leiterin woran das Team in dieser Woche im Training arbeiten muss. Für Hengstl wäre ein Punkt drinnen gewesen, aber aus dieser Partie kann einiges mitgenommen werden: "Wir müssen wieder mehr nach vorne machen. Wir haben ein schnelles Umschaltspiel und das ist unser großes Plus, das wir ausspielen müssen. Gegen Horn am kommenden Wochenende brauchen wir uns nicht zu verstecken und da sollte ein Sieg drinnen sein." Gegen die Niederösterreicher könnte die Innenverteidigerin Sara Schaible nach einer Verletzungspause wieder mit dabei sein. Fix fehlen wird Kapitänin Julia Kastner aufgrund einer Gelbsperre.

Der erste Sieg im Frühjahr ist eingeplant

Nach zwei Remis (1:1 gegen Vorderland, 2:2 daheim gegen Neulengbach und dem 0:2 bei Austria Wien/Landhaus) will Bergheim, die auf Rang Fünf liegen, gegen den Tabellennachbarn aus Horn den ersten Sieg im Frühjahr holen – es wäre auch erst der zweite Heimsieg im siebten Spiel. Das Hinspiel konnte auswärts klar mit 5:0 gewonnen werden. Aber die Niederösterreicherinnen schossen sich mit dem Heim-5:0 gegen den Vorletzten Südburgenland für das Duell am kommenden Samstag (14 Uhr) warm. Danach folgt eine kleine Pause, ehe die restlichen fünf Partien der Saison anstehen.

"Unser Ziel ist der fünfte Platz, den wollen wir halten",

gibt Hengstl die Marschroute vor.

"Froh, dass wir spielen dürfen"

Bergheim ist bis jetzt ohne einen positiven Corona-Fall durch die Spielzeit gekommen. Die Spielerinnen der Frauen-Bundesliga werden einmal pro Woche getestet und sonst hat man mittlerweile überall die Möglichkeit sich testen zu lassen. Hengstl ist einfach

"froh, dass wir spielen dürfen."

Bis auf die Future League – in der Bergheim 1b auf dem zweiten Platz liegt –, die erst am vergangenen Wochenende wieder loslegte, stehen alle Ligen still. "Da wird es sich erst herauskristallisieren, wie viele Spielerinnen aufgehört haben und wie es um die Zukunft der einzelnen Vereine steht", so Hengstl.

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