„Kleinfeldturnier wäre fad“

Helmut Ebner (l.) und sein Team verbrachten seit Jänner jede freie Minute mit dem „Floßbau“.
  • Helmut Ebner (l.) und sein Team verbrachten seit Jänner jede freie Minute mit dem „Floßbau“.
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BEZIRKSBLATT: Fußball auf einem Floß, wie ist diese Idee entstanden?
HELMUT EBNER:
„Wir haben einmal bei einem Kleinfeldturnier in Tirol mitgespielt, da haben wir uns gesagt, so etwas müssen wir auch organisieren. Aber Kleinfeld, das war uns dann zu fad. Stefan Murauer und ich sind dann auf die Idee mit dem Floß gekommen. Das Ganze ist dann letztes Jahr im August als unlösbar verworfen worden. Bis wir den Ingenieur Roman Auer dazugeholt haben. Er hat uns das Ganze geplant und Dezember, Jänner ist es immer größer geworden und hat eine Eigendynamik entwickelt.“

BB: Wie groß war der Organisationsaufwand?
EBNER:
„Es haben 25 bis 30 freiwillige Helfer mitgearbeitet. Die letzten drei Wochenenden sind nur für das Projekt draufgegangen. Man kann sagen, sieben, acht Leute arbeiten seit Jänner jede freie Minute daran.“

BB: Wie ist die Resonanz?
EBNER:
„Die Rückmeldungen waren extrem gut. Wir haben schon zahlreiche Anfragen, die das Floß haben wollen. Wir hätten rund 30 Mannschaften spielen lassen können, was aber vom Zeitaufwand her nicht möglich ist. Wenn die Resonanz noch stärker wird, überlegen wir schon, ob wir das Turnier nächstes Mal auf zwei Tage ausdehnen, vielleicht am Samstag Ausscheidungsspiele und am Sonntag Finale.“

BB: Der Floßcup soll also ein Fixpunkt im Faistenauer Kalender werden?
EBNER:
„Das wird auch sicher einer, von unserer Seite und auch von Seiten des Faistenauer Tourismusverbandes. Auch die Bürgermeister von Faistenau und Hintersee, Hubert Ebner und Paul Weißenbacher, sind von unserer Idee sehr begeistert und unterstützen uns, etwa bei Behördenwegen.“

BB: Und das Ganze ist ja auch für einen guten Zweck.
EBNER:
„Genau, wir haben beschlossen, dass wir den Gewinn „Wings For Life“ zukommen lassen, zugunsten der Rückenmarkforschung. Dafür organisieren wir extra noch einen „Torwand-Cup“, wo es tolle Preise gibt, wie eine echte Formel-1-Radmutter von Sebastian Vettel oder einen Stiegl-Mini für ein Wochenende.

BB: Hat sich auch schon Prominenz angesagt?
EBNER:
„Ja, beim Bezirksblätter-Team. Da spielen Max Scharrer, Herbert Garger, Andreas Fötschl oder Helmut Nobis mit.“

Autor:

christian andosch aus Flachgau

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