06.09.2016, 06:30 Uhr

20 Jahre auf der Wiesn

Walter Bankhammer träumte schon als Kind von Oktoberfest-Auftritten. Mit den Niederalmern hat er es geschafft. (Foto: www.festei.de)

Die Niederalmer feiern ihr Oktoberfest-Jubiläum

NIEDERALM/MÜNCHEN (buk). Bereits seit 20 Jahren spielen die Niederalmer auf dem Münchner Oktoberfest auf. Davor war diese Ehre ausschließlich bayerischen Musikern vorbehalten. "Kaum zu glauben, dass das schon so lange her ist", sagt Walter Bankhammer. Der gebürtige Niederalmer ist Wirt des Bräustüberls in Berchtesgaden.

Programm erweitert

In den späten 90er-Jahren sei es auf der "Wiesn" noch "eher gemütlich" zugegangen, böhmische Blasmusik habe ausgereicht. Später erweiterten die Niederalmer ihr Programm mit Schlagern und aktuellen Rock- und Pop-Nummern. "Wir waren die ersten auf der Wiesn, die eine Sängerin hatten – und noch dazu eine dunkelhäutige", erzählt Bankhammer und ergänzt: "Da haben sie Augen gemacht, die Bayern."

Zehn Mal "Beste Wiesen-Kapelle"

Der Wirt hatte bereits als kleiner Bub davon geträumt, einmal auf der Festwiese spielen zu dürfen. Mittlerweile räumte er mit seinen Kollegen bereits zum zehnten Mal den Titel "Beste Wiesen-Kapelle" ab, manche Fans begleiten die Niederalmer bereits seit zwei Jahrzehnten. Und auch eine Tradition wurde entwickelt: Als letzte Nummer wird immer Rainhard Fendrichs "Weus'd a Herz hast wia a Bergwerk" gespielt.
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