28.11.2016, 08:15 Uhr

Knappe Kiste gegen das Hypo Tirol Volleyballteam 2 …

(C) TV Oberndorf Spring/Haring
9. Runde in der 2. Bundesliga Nord Herren TV Oberndorf vs. Hypo Tirol Volleyballteam 2.

Die Oberndorfer zeigten dieses Mal von Anfang an warum sie auf dem Spielfeld stehen. Ein Sieg muss nun endlich her und am besten gegen den Zweiten in der Tabelle. Am Ende hieß es leider 1:3 für die Gäste aus Tirol.


Im ersten Satz spielten die Burschen des TVO einfaches und solides Volleyball und das reichte völlig um die Tiroler unter Druck zu setzen. Selbst Eigenfehler und Rückstände auf Seiten der Oberndorfer wurden ganz einfach weggesteckt. Zum Schluss holten sich die Jungs den ersten Satz mit 27:25.

Satz zwei erinnerte dann leider wieder an die alten Gewohnheiten. Man war sich schon klar, dass es kein Spaziergang wird aber mit der Brechstange geht im Volleyballsport am wenigsten. Die Mannschaft wollte zu viel und somit schlichen sich besonders viele Eigenfehler im Spiel ein. Besonders das Service machte den Burschen einen Strich durch die Rechnung des zweiten Satzes. 16:25 für Hypo Tirol.

Satz drei, alles zurück zum Start. Man besinnte sich wieder auf das gewohnte Spiel. Sichere und unkomplizierte Spielzüge und das Spiel der Oberndorfer zeigte wirklich Qualität. Speziell aus der Verteidigung konnte man das Spiel wieder aufbauen und Punkten. Der Satz war ein einziges hin und her, vor allem zum Satzende produzierten beide Teams viele Servicefehler. Das im wahrsten Sinn glücklichere Ende war dann leider bei Hypo. 27:29

Im vierten Satz war es dann Oberndorf nicht mehr möglich den nötigen Druck aufzubauen, um den Tirolern den Satz noch abzunehmen. Somit ging dieser mit 20:25 an Hypo Tirol.

Das Coaches Duo ist sich einig: „Die Jungs präsentierten sich von ihrer besten Seite. Zeigten Emotionen, punkteten mit Herz wie Verstand und ließen sich nur gering von den Reihen an Fehlentscheidungen einer überforderten ersten Schiedsrichterin beeinflussen. Schade ist es, dass man die Sensation nicht ganz schaffte – es zeigte aber auch wieder, dass unsere Herren alles und jeden in der Liga erhobenen Hauptes gegenübertreten können.“


PS:
Normalerweise wird ein Schiedsgericht in einem Spielbericht nicht erwähnt, bei einer solchen Reihe an Fehlentscheidungen und absoluten Überforderung wäre es aber unbedingt nötig zu handeln. Unsere Enttäuschung galt eigentlich nicht dem Ergebnis sondern eher, dass eine so ansprechende Leistung unserer Mannschaft durch „äussere Einflüsse“ nicht möglich war dementsprechend umzusetzen.
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