Update zum Todesfall
Mutter und Töchter in Floridsdorf wohl verhungert

Die Obduktion ergab: Die 45-jährige Frau und ihre zwei Töchter dürften in ihrer Floridsdorfer Wohnung verhungert sein.
  • Die Obduktion ergab: Die 45-jährige Frau und ihre zwei Töchter dürften in ihrer Floridsdorfer Wohnung verhungert sein.
  • Foto: meinbezirk.at
  • hochgeladen von Kathrin Klemm

Jene Mutter und ihre zwei Töchter, die man in Floridsdorf tot in ihrer Wohnung fand, sind wohl verhungert. Laut Obduktion wird der Todeszeitpunkt auf Ende März geschätzt.

FLORIDSDORF.  Es gibt Neuigkeiten zu den drei weibliche Leichen in Floridsdorf, die man am Dienstag,  21. Mai, in ihrer Wohnung fand – die bz berichtete (direkt hier nachzulesen).

Laut gerichtlicher Obduktion geht die Polizei aktuell bei der 45-jährigen Frau und ihren beiden 18-jährigen Töchtern von einem Tod durch Verhungern aus.

Bereits seit zwei Monaten tot

Aufgrund der Spurenlage konnten die Ermittler des Landeskriminalamtes Wien ein Gewaltverbrechen relativ schnell ausschließen.

Laut Obduktion wird der Todeszeitpunkt auf Ende März oder Anfang April 2019 geschätzt.  Keine Spuren auf eine Vergiftung ergab eine erste toxikologische Untersuchung. Detailuntersuchungen wird es in den kommenden Wochen geben.

Familie dem Jugendamt bekannt

Die Familie war bereits dem Jugendamt bekannt. „Wir haben im betreffenden Gemeindebau bei dieser Stiege diese Familie betreut“, erklärt Andrea Friemel von der MA 11 - Amt für Jugend und Familie. 2013, 2014 und 2015 ist die 45-jährige Tochter mit ihren Zwillingstöchtern im Frauenhaus gewesen.

Ein Verdacht auf Vernachlässigung führte dazu, dass eine Gefährdungsabklärung durch das Jugendamt durchgeführt wurde. Die Abklärung wurde jedoch nicht bestätigt, weshalb der Kontakt zum Jugendamt vor zwei Jahren endete.

Autor:

Kathrin Klemm aus Leopoldstadt

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