Geweihtes muss man nüchtern essen

Die Speisensegnung erhält wieder einen großem Stellenwert.
  • Die Speisensegnung erhält wieder einen großem Stellenwert.
  • Foto: Diözese Linz
  • hochgeladen von Elisabeth Hostinar

BEZIRK. Die österliche Zeit ist für die christlichen Kirchen der Höhepunkt ihres religiösen Lebens. Bei der Speisensegnung in den Ostergottesdiensten werden außer Eiern noch andere Speisen gesegnet, die in einem Korb mitgebracht werden: meist Brot, Ostergebäck, Butter, ein Stück Schinken oder Speck, Kren und Salz.
"Traditionell isst man die in der Osternacht geweihten Speisen zum Frühstück, nach dem alten (Aber-)Glauben: Geweihtes muss man nüchtern essen, sonst wirkt der Segen nicht", informiert die Diözese Linz über das Brauchtum in diesen Tagen. Regional unterschiedlich ist das Ostergebäck: Osterlamm („Osterlamperl“), Osterpinze, Osterzopf, Osterstriezel etc.

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