Mega-Agrarschule liegt voll im Zeitplan

Computermodell des ABZ Hagenberg.
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  • Computermodell des ABZ Hagenberg.
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HAGENBERG. „Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. Das Agrarbildungszentrum (ABZ) in Hagenberg wird wie geplant im Herbst 2017 in Betrieb gehen. Es führt die Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen Freistadt, Katsdorf und Kirchschlag zusammen. Die offizielle Eröffnung findet am 25. Oktober statt.

Kostenpunkt: 34 Millionen
Der Bau der modernen Bildungsdrehscheibe am nordöstlichen Ortsende Hagenbergs kostet knapp 34 Millionen Euro und bietet Ausbildungsplätze für 350 Schüler. Schon jetzt liegen rund 400 Anmeldungen vor und sämtliche 176 Internatsplätze sind vergeben. Durch den Zusammenschluss der drei sanierungsbedürftigen Schulen fallen nicht nur geringere Investitionskosten an. Hiegelsberger erwartet darüber hinaus eine Reduzierung der budgetwirksamen Folgeausgaben um rund 225.000 Euro brutto jährlich.

„Investition in die Zukunft“
„Wir investieren in die Zukunft des ländlichen Raumes, in die agrarische Bildung und demnach in die Zukunft unserer ländlichen Jugend“, sagt Hiegelsberger. „Ihre Qualifikation muss im Fokus unseres Handelns stehen.“ Durch die Bündelung der drei Schulen an einem innovativen und zukunftsweisenden Standort soll eine weitere Steigerung der Qualität des agrarischen Bildungswesens erfolgen. Der Landesrat ist davon überzeugt, dass das ABZ Hagenberg über ein Angebot verfügen wird, das jenes der drei alten Schulen in Qualität und Effizienz hinsichtlich der eingesetzten Mittel übertreffen wird.

Für Landesschulinspektor Johann Plakolm ist das ABZ Hagenberg ein Vorzeigeprojekt: „Der Bildungscampus ist äußerst attraktiv, verkehrsmäßig sehr gut angebunden und er bietet viele Möglichkeiten.“ Neben den klassischen Fachrichtungen Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement und Landwirtschaft wird das Schulzentrum neue Schwerpunkte bieten und Synergien mit seinem Umfeld bewusst aufgreifen. Wer Direktor wird, entscheidet sich in den nächsten Tagen. Einer wird es sicher nicht: Josef Gossenreiter, derzeit Schulleiter in Freistadt, geht in Pension.

Zahlen, Daten, Fakten

Grundstücksgröße: 42.000 Quadratmeter, davon 14.000 Quadratmeter Nutzfläche und 7200 Quadratmeter verbaute Fläche.

Der Hauptbaukörper gliedert sich in folgende drei Nutzungsbereiche: dreigeschoßiger Internatstrakt, zweigeschoßiger Schulbereich, Werkstättentrakt.

Außenanlagen: Freisportanlage mit Kleinfußballfeld, Beachvolleyballplatz, Spielfeld für Basketball bzw. Beach Soccer.

Weitere Infrastruktur (Auswahl): 176 Internatsplätze (4-Bett-Zimmer), elf Standardklassen mit sieben Gruppenräumen, zwei Lehrküchen mit Servierräumen, Fleisch- und Milchverarbeitungsräumlichkeiten, Imkerei, Schnapsbrennerei, Nähraum, Maschinenhalle Landtechnik, Werkstätten zur Holz- und Metallbearbeitung, Räumlichkeiten für die Gartenpraxis.

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