Jännerrallye 2025
78 Teams aus sechs Nationen gehen an den Start
- Michael Lengauer sorgte 2024 für die große Überraschung.
- Foto: Gerhard Haim
- hochgeladen von Roland Wolf
Die Österreichische Staatsmeisterschaft erlebt ihren Auftakt von 3. bis 5. Jänner im Bezirk Freistadt.
BEZIRK FREISTADT. Schon im zarten Alter von 31 Jahren ist Simon Wagner vierfacher Rallye-Staatsmeister. Doch die beeindruckende Erfolgskarriere hat einen kleinen Makel. Just die Jännerrallye in seinem Heimatbezirk hat der 31-jährige Unterweitersdorfer noch nie gewonnen. Zuletzt wurde er dreimal hintereinander Zweiter. Im Vorjahr fehlten ihm lediglich 14,2 Sekunden auf Sensationsmann Michael Lengauer aus Neumarkt im Mühlkreis. Die beiden Toppiloten aus dem Mühlviertel sind auch bei der 38. Auflage der Internationalen Jännerrallye wieder als Favoriten am Start. Die Zuschauer dürfen sich auf packende Duelle freuen.
Duell Wagner vs. Lengauer
Wagner will heuer mit einem Hyundai i20 den Jännerrallye-Fluch brechen. „Ich habe erst vor wenigen Tagen meine Zusammenarbeit mit Hyundai Austria fixiert“, sagt der Rallye-Champion. „Leicht wird die Rallye nicht, aber die Freude, am Start zu sein, ist groß.“ Wagner spricht von einer Kombination aus Spannung, Hoffnung und Begeisterung. Der Sensationssieger von 2024, Michael Lengauer, freut sich ebenfalls auf den Auftakt zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft: „Ich bin dankbar, dass ich wieder dabei sein kann, weil mir meine Sponsoren ihr Vertrauen schenken.“ Das sei in Zeiten wie diesen nicht selbstverständlich. Von Raimund Baumschlagers Rallyeteam ist Lengauer jedenfalls mit absolutem Spitzenmaterial ausgestattet. Er pilotiert einen Skoda Fabia Rally2. Nicht entgehen lässt sich die Rallye auch Johannes Keferböck. Der Hagenberger hatte im Vorjahr für einen Schreckmoment gesorgt, als er mit Beifahrerin Ilka Minor in Obermarreith (St. Oswald) in einem Teich gelandet war.
78 Teams aus sechs Ländern
Insgesamt haben 78 Piloten aus Österreich, Tschechien, Deutschland, Ungarn, Polen und Slowenien ihre Nennung für die Jännerrallye abgegeben. Von den 54 Teams aus Österreich kommen gleich 42 aus Oberösterreich. In der Markenstatistik liegen Skoda und Mitsubishi mit jeweils zehn Autos an der Spitze, gefolgt von Ford und Opel (je acht) sowie Toyota (sieben). Der Start erfolgt am Freitag, 3. Jänner, in der Arena Königswiesen, die heuer erstmals in die andere Richtung gefahren wird. Die Unterweißenbach-Etappe wurde auf 21,3 Kilometer verlängert. Sie ist damit die längste Sonderprüfung der gesamten österreichischen Meisterschaft.
Der Zeitplan
FREITAG, 3. JÄNNER
- 15 Uhr: Königswiesen
SAMSTAG, 4. JÄNNER
- 8.01 Uhr: Pierbach 1
- 8.35 Uhr: Unterweißenbach (Marathon)
- 10.49 Uhr: Kefermarkt 1
- 11.33 Uhr: Pierbach 2
- 12.07 Uhr: Unterweißenbach (Sprint)
- 13.06 Uhr: Kefermarkt 2
- 15.04 Uhr: Lasberg 1
- 15.43 Uhr: Schönau 1
- 17.33 Uhr: Lasberg 2
- 18.12 Uhr: Schönau 2
SONNTAG, 5. JÄNNER
- 8.01 Uhr: Windhaag 1
- 8.51 Uhr: Liebenau 1
- 9.51 Uhr: Windhaag 2
- 10.39 Uhr: Freistadt 1
- 12.13 Uhr: Liebenau 2
- 13.08 Uhr: St. Oswald 1
- 14 Uhr: Freistadt 2
- 15.06 Uhr: St. Oswald 2
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