Unterhaus-Legenden
"Ritchie" und "Böff" als Pierbacher Dirigenten

Große Freude über den Aufstieg in die 1. Klasse im Jahr 2004/05: Stefan Mörwald (linkes Foto) und Richard Freinschlag (rechtes Foto).
  • Große Freude über den Aufstieg in die 1. Klasse im Jahr 2004/05: Stefan Mörwald (linkes Foto) und Richard Freinschlag (rechtes Foto).
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  • hochgeladen von Roland Wolf

(von Sarah Pum)

PIERBACH. „Die Spielgemeinschaft machte uns zu Freunden“, sagen Stefan Mörwald und Richard Freinschlag. Die beiden langjährigen Kampfmannschaftspieler lernten sich im Jahr 1989 kennen und wurden über die Jahre zu Legenden der SPG Pierbach/Mönchdorf. Bevor sich die beiden Vereine zusammenschlossen, gab es meistens kein geregeltes Training. „Nach der Hausübung ging ich jeden Tag auf den Fußballplatz und kickte, bis es dunkel wurde“, erinnert sich Mörwald an seine Volksschulzeit. Etwas später, mit 15 Jahren, durfte er dann das erste Mal für die erste Mannschaft in der Hobbyliga spielen. Der Einstieg in die Meisterschaft erfolgte erst nach der Fusion der beiden Vereine. „Dazu kam es eigentlich nur, weil Weitersfelden in die Meisterschaft einstieg und zu wenige Vereine für die Hobbyliga übrig waren.“ Die Spielgemeinschaft wurde erst 2019 aufgelöst, seither spielt Pierbach gemeinsam mit Rechberg in der 2. Klasse Nordmitte.

Im Junioren-Cup für Furore gesorgt

1992 sorgte die damals noch junge Spielgemeinschaft das erste Mal für Furore. Mittendrin waren Freinschlag und Mörwald. Beim Mühlviertler Junioren-Cup warfen sie unter anderem Freistadt, Mauthausen und Gutau aus dem Bewerb. „Die wussten gar nicht, dass es uns überhaupt gibt“, schmunzelt der heutige Pierbacher Bürgermeister Freinschlag. Erst im Finale gegen Eigenberg/Geng war Endstation. Die mitgereisten Fans feuerten ihre Mannschaft kräftig an, trotzdem verlor die schlagkräftige Truppe der Spielgemeinschaft knapp mit 2:3.

Erster Aufstieg 1995/96

Von da an ging es stetig bergauf. "Ritchie" und "Böf", wie Freinschlag und Mörwald sich gegenseitig nennen, dirigierten ihr Team zu einigen Höhenflügen. So geschehen auch 1995/96. Am letzten Spieltag der Saison wollte die SPG Pierbach/Mönchdorf den Meistertitel fixieren. Dazu brauchte es einen Sieg gegen Baumgartenberg und Schützenhilfe aus Luftenberg, den Zweitplazierten. Mit einem 7:0-Auswärtssieg hatte der direkte Konkurrent das Rennen um die Meisterschaft noch einmal spannend gemacht. Kurz vor Spielende schoss Freinschlag das langersehnte Tor und der Aufstieg war gelungen. „Das war bestimmt das wichtigste Tor meiner Karriere, sonst traf ich ja nicht so gerne. Stefan hatte den besseren Torinstinkt“, erzählt Freinschlag.

In Königswiesen viel gelernt

Drei Jahre später ging es wieder zurück in die 2. Klasse. Zeitgleich trennte sich das kongeniale Duo Mörwald/Freinschlag für einige Jahre. „Natürlich nur sportlich. Privat haben wir uns immer bestens verstanden.“ Richard Freinschlag konnte einem Angebot aus Königswiesen nicht widerstehen und spielte für einige Zeit in höheren Sphären. „Es war eine extrem spannende Zeit, in der ich vieles gelernt habe“, blickt Freinschlag zurück. Wieder zurück in Pierbach nutzte er sein neu gewonnenes Know-how und schon zwei Jahre später (2004/05) konnte der erneute Aufstieg in die 1. Klasse perfekt gemacht werden.

Spaßfaktor entscheidend

„Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt in der Mannschaft waren damals enorm“, sagt Mörwald. Deshalb war auch eine anstrengende Aufbauzeit vor einer Saison kein Problem. „Die Böschung am Schulsportplatz war schon fast legendär“, erzählen die beiden. Zirkeltrainings in der Halle, Sprinteinheiten am Platz und Tiefschneeläufe gehörten zum Fitnessprogramm. Teilweise wurde vier Mal pro Woche trainiert, am Wochenende folgten zwei Testspiele. „Das hat sich dann in der Saison ausgezahlt, so konnten wir einige Spiele gewinnen.“ Ohne den Zusammenhalt im Verein wären solche Einheiten nicht möglich gewesen, da sind sich die beiden sicher. „Wir machten das ja gerne, der Spaßfaktor war entscheidend“, sagen die beiden besten Spezln.

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