Unterhaus-Legenden
Stefan Ebner war 21 Saisonen für die Union Schönau aktiv

Gegen Kefermarkt war Stefan Ebner zu Beginn und zum Ende seiner Karriere erfolgreich.
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(von Sarah Pum)

SCHÖNAU. „Alles begann und endete mit einem Treffer gegen Kefermarkt“, erzählt Stefan Ebner – seines Zeichens Legende der Union Schönau. Kurz nach seiner Einwechslung schoss der heute 40-Jährige bei seinem Kampfmannschaftsdebüt den Siegestreffer. 21 Saison und 174 Tore später bestritt Ebner am 17. Juni 2017 sein letztes Spiel. Der Gegner war wieder Kefermarkt und Ebner trumpfte ein letztes Mal auf. „Mit einem 1:0-Heimerfolg und dem Siegestreffer in der Tasche ist es mir gelungen, meine Karriere perfekt zu beenden.“

Angebote nicht überzeugend

Zwischen dem ersten und letzten Spiel lagen 526 Meisterschaftsspiele für die Union Schönau. „Angebote von anderen Vereinen hatte ich einige, überzeugt hat mich aber keines“, sagt Ebner. Der Grund für die Vereinstreue ist die Freundschaft, die ihn bis heute mit seinen Mannschaftskollegen aus Schönau verbindet. „Das Wichtigste sind der Spaß und das Miteinander auf, aber vor allem neben dem Feld.“ Es ist ihm ein Anliegen, diese Werte auch den Nachwuchsspielern mitzugeben. „Als langjähriger Spieler hat man einfach eine gewisse Vorbildrolle.“

Spenden für Kinderkrebshilfe

Nicht nur als Spieler war „Mr. Zuverlässig“ immer für den Verein da. Lange Zeit war Ebner stellvertretender Sektionsleiter. Zusätzlich organisierte er mit seinem Bruder Harald große Nachwuchsturniere. Für den ersten internationalen U-10-Nachwuchscup 2010 konnten die Brüder mit Rapid Wien, Sparta Prag und dem Lask einige Top-Nachwuchsteams nach Schönau holen. Im Jahr 2013 organisierten die beiden eine Neuauflage des erfolgreichen Turniers. Die Einnahmen wurden danach an die Kinderkrebshilfe gespendet.

Seit 2006 erstklassig

Als in der Saison 2018/19 der damalige Trainer nach nur sieben Runden und zwei Punkten das Handtuch war, übernahmen Stefan Ebner und Andreas Liedl die Mannschaft. „Eigentlich wollten wir nur bis zum Winter einspringen“, erzählt Ebner. Weil sich aber kein Trainer fand, coachten die beiden bis zum Saisonende – mit erfreulichem Ende. In zwei spannenden Relegationsspielen gegen den Nachbarn aus Unterweißenbach konnte sich Schönau letztendlich durchsetzen und den Klassenerhalt sichern. „Wir sind selten als Favorit in eine Saison gegangen, trotzdem spielen wir seit 2006 immer in der 1. Klasse. Darauf bin ich auf jeden Fall stolz!“

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