Freistädter Bier
Krise stärkt Bewusstsein für Qualität & Regionalität

In Zeiten wie diesen greifen BiergenießerInnen verstärkt zu regionalen nachhaltigen Produkten, das spüren auch die vier österreichischen Slow Brewing-Brauereien – Freistädter, Hirter, Stiegl und Trumer.
  • In Zeiten wie diesen greifen BiergenießerInnen verstärkt zu regionalen nachhaltigen Produkten, das spüren auch die vier österreichischen Slow Brewing-Brauereien – Freistädter, Hirter, Stiegl und Trumer.
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  • hochgeladen von Elisabeth Klein

Die "Slow Brewer" Freistädter Bier, Hierter, Stiegl und Trumer orten Chance in der Pandemie. Der Lockdown habe die Rückbesinnung auf traditionelle Werte gefördert. 

FREISTADT. Wenn man der Corona-Pandemie etwas Positives abgewinnen kann, dann die Tatsache, dass sie dazu geführt hat, dass viele Konsumenten vermehrt auf die Qualität und Herkunft der Lebensmittel achten. Vor allem während des Lockdowns verzeichneten regionale Anbieter, Hofläden oder auch der „Ab-Brauerei-Verkauf“ einen verstärkten Zulauf.

Wertschätzung für authentische, regionale Qualität

Diesen Wandel im Verhalten spüren auch die oberösterreichischen Slow Brewer von Freistädter sowie ihre Kollegen von Hirter (Kärnten), Stiegl und Trumer (Salzburg). In vielen Gesprächen mit Konsumenten und Bier-Genießern konnten sie ein spürbar gestiegenes Bewusstsein für regionale, nachhaltige Produkte und eine große Treue zu authentischen Qualitätsmarken feststellen. Werte wie Handwerklichkeit, regionale Verwurzelung und echte Qualität, denen sich die Slow Brewer verpflichtet fühlen, erleben aktuell ein regelrechtes Revival – und das gibt Anlass für einen positiven Blick in die Zukunft. „Auch wenn sich die Gesellschaft in dieser kurzen Zeit nicht fundamental verändert hat, beim Konsumverhalten hat doch ein Umdenken in vielen Köpfen stattgefunden“, ist August Gresser, Geschäftsführer von Slow Brewing, überzeugt und sieht der Marktentwicklung für Anbieter herausragender Bierqualität sehr positiv entgegen.

Langsame Brauweise ohne Verdünnung

„Gut Ding braucht Weile, dieser Spruch trifft gerade auch auf das Bierbrauen zu“, betont Gresser. Neben der Verwendung reiner, natürlicher Rohstoffe ist es die langsame und schonende Brauweise, die sich wesentlich auf den runden und ausgereiften Geschmack des Bieres auswirkt. Die Hefe wird nicht „gestresst“ und es entstehen weniger sogenannte Fuselalkohole als bei beschleunigten Herstellungsverfahren, die oft in der industriellen Massenproduktion zum Einsatz kommen. Will man mit dem Slow-Brewing-Gütesiegel ausgezeichnet werden, ist es beispielsweise auch nicht erlaubt, das fertige Bier nachträglich mit Wasser zu verdünnen. Das Besondere am Slow-Brewing-Gütesiegel ist, dass die Slow-Brewing-Tester sowohl die Biere als auch die Brauerei im Detail unter die Lupe nehmen und von den Brauereien volle Transparenz verlangen.

Gütesiegel für Fairness

„Wir sind das einzige Siegel, das beides – die Biere und die Brauerei – analysiert und bewertet“, bringt es der Slow-Brewing-Gründer August Gresser auf den Punkt. „Slow Brewing zertifiziert ausschließlich Unternehmen, die in allen Bereichen ihrer Wertschöpfungskette fair und bewusst agieren. Dieser ganzheitliche Zugang macht Slow Brewing zum konsequentesten Gütesiegel am internationalen Biermarkt und garantiert neben herausragendem Geschmack auch ein gutes Gewissen beim Genießen“, so Gresser und er ergänzt „Die Pandemie hat uns in unserem Tun bestätigt und uns gezeigt, dass sich unser beharrliches Engagement für Qualität und unser Mut zur Langsamkeit lohnt“.

Weiterführende Links: 

Freistädter Bier erhält härtestes internationales Gütesiegel

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