13.11.2017, 11:39 Uhr

Großkampftag für das Rote Kreuz Freistadt

(Foto: ÖRK/Manuel Reisinger)
BEZIRK FREISTADT. Die Situation eines Großschadensereignisses ist glücklicherweise für Einsatzkräfte nicht alltäglich, gehört aber gerade deswegen des Öfteren geübt, um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein. Rund 80 Rotkreuz-Mitarbeiter stellten sich kürzlich wieder der Herausforderung eines anspruchsvollen Übungstages.

Er wurde zum Anlass genommen, um alle hauptberuflichen Mitarbeiter und Zivildiener des Roten Kreuzes im Bezirk Freistadt zusammenzuziehen. Am Vormittag bewältigten die fleißigen Teilnehmer fünf Stationen im Rotationsbetrieb, bei denen beispielsweise Sonderlagen oder der Aufbau und die Struktur einer Sanitätshilfsstelle theoretisch durchgenommen wurden. Bei der Simulation eines Reisebusunfalles kam auch ein vorbereitetes Planspiel zum Einsatz.

Gestärkt durch die Köstlichkeiten der Rotkreuz-Feldküche Freistadt starteten die Mitarbeiter in den praktischen Teil am Nachmittag. Simuliert wurde ein größeres Unfallszenario mit mehreren Verletzten. Nach der Sichtung an der Schadensstelle wurden die Verletzten den einzelnen Behandlungsräumen zugeordnet und dort durch Sanitäter und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams betreut. Dabei stand nicht die Wundversorgung im Vordergrund, sondern auch der Aufbau einer Sanitätshilfsstelle in ihrer kompletten Ausbauvariante.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer bei der Nachbesprechung waren sehr positiv – der vom Bezirksrettungskommando Freistadt geplante Übungstag war somit ein voller Erfolg.
„Vorbereitung ist alles – um dann schlagkräftig handeln zu können, wenn unsere Hilfe schnell benötigt wird“, sagt der Chef des Stabes, Johannes Thürriedl.
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