13.11.2017, 13:52 Uhr

Tannenreisig und rote Kerzen

Renate Fuckerieder mit Tochter Carina Gruber, Enkerl Helena Gruber, Tochter Anna Fuckerieder und Enkerl Maximilian Gruber. (Foto: Schinnerl)
TRAGWEIN. Die schöne Tradition des Adventskranzes gehört zur Weihnachtszeit wie der Schnee zum Winter; mit ihm zieht sofort Vorfreude auf den Heiligen Abend und Weihnachten ein.
Der Adventkranz galt im Mittelalter als Symbol für die Sonne, die bald wiederkehren möge. Heute stehen die vier Kerzen für die Zeit vor dem Heiligen Abend. Der traditionelle Kranz ist rund und besteht aus Tannenreisig mit vier roten Kerzen. Für Renate Fuckerieder aus Tragwein und ihre Töchter Carina und Anna ist es jedes Jahr ein besonderes Ritual, den Adventkranz selber und mitsammen zu binden. Renate hat diese Tradition von ihrer Mutter übernommen und meint dazu: "Traditionen soll man hoch halten und auch weitergeben!“
Meist sammelt sie schon beim Spazierengehen verschiedene Äste und Zweige, die sie dann in den Kranz miteinbindet. Die Farbe der Kerzen stimmt sie nach dem Wohnraum ab in dem der Adventkranz steht. "Auch kann man den Kranz mit verschieden Bändern, Maschen, Zimtstangen, getrocknet Apfelscheiben und vieles mehr verschönern!“
Renate liebt die Adventzeit. Für sie ist es die Zeit zum Innehalten und etwas zur Ruhe zu kommen. Dabei zündet sie die Kerzen beim Kranz an.
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