24.10.2017, 10:38 Uhr

WKO über Citymanagement Freistadt erfreut: Langfristige Absicherung wichtig

WKO Freistadt: "Bettina Braumann verdient ein offenes, konstruktives Zugehen durch alle!" (Foto: Stadtgemeinde)
FREISTADT. Die Wirtschaftskammer Freistadt zeigt sich hoch erfreut über die Installierung des neuen Citymanagements in Freistadt. Dieses kann nun gemeinsam mit den Unternehmen in Freistadt weitere Professionalisierungs-Schritte setzen und damit die Frequenz noch mehr steigern. Eine langfristige Absicherung des Citymanagements ist nun wichtig.
Dass Freistadt eine starke Einkaufsstadt ist, hat die Kaufkraftstudie der WKO vor zwei Jahren untermauert. Gleichzeitig hat die Studie aber auch Verbesserungspotenziale aufgezeigt. „Die Stadtgemeinde Freistadt hat den WKO-Wunsch nach Beiziehung von Experten erfüllt. Nach Gesprächen mit der CIMA Beratung + Management GmbH hat die Stadt jetzt ein professionelles Stadtmarketing installiert“, freut sich Gabriele Lackner-Strauss, Obfrau der WKO Freistadt, und ergänzt: „Natürlich bieten wir der Citymanagerin die volle Unterstützung seitens der WKO an.“

Nach der Hardware die Software im Vordergrund

Auf die Infrastruktur kann Freistadt mit Stolz blicken. Zur Landesausstellung 2013 hat Freistadt viel in die städtische „Hardware“ investiert und sich damit sauber herausgeputzt: neuer Stadtplatz, neue Beleuchtung, viele neue Fassaden. Mit der Stadtumfahrung durch die S 10 ist der Massenverkehr durch die Stadt weggefallen. Freistadt ist so eine noch beliebtere Einkaufsstadt geworden. Speziell auch aus dem Raum Pregarten zieht es – über die S 10 – immer mehr Konsumenten zum Einkauf nach Freistadt. Und enorm viel Kaufkraft fließt aus Südböhmen zu. Lackner-Strauss: „Es gibt trotzdem noch viel zu tun: Freistadt darf nicht zum Museum verkommen, die Stadt muss noch stärker mit geschäftigem Leben erfüllt werden.“
Mit dem Citymanagement liegt für die WKO der Fokus jetzt zu Recht vor allem auf der „Software“. Dietmar Wolfsegger, Leiter der WKO Freistadt: „Die Citymanagerin kann viel bewirken, wenn sie jetzt quasi als Drehscheibe die bestehenden Kräfte stärker bündelt. Für die Stadtentwicklung entscheidend ist die abgestimmte Zusammenarbeit von Unternehmern, Touristikern, Hausbesitzern und Stadtpolitikern. Bettina Braumann darf jetzt nicht auf sich allein gestellt sein. Sie verdient ein offenes, konstruktives Zugehen durch alle.“ Man darf nicht so sehr große Vorhaben und Vorzeigeprojekte erwarten. Wichtig sind vor allem auch die kleinen Erfolge, Vertrauen untereinander aufbauen, immer wieder unterschiedliche Interessen ausgleichen, damit möglichst alle in die gleiche Richtung ziehen.

Citymanagement langfristig absichern

Natürlich sind auch kurzfristige Erwartungen an die neue Managerin da. Citymanagement ist aber eine Aufgabe, die erst durch kontinuierliche längerfristige Arbeit so richtig seine Wirkung entfaltet. Insofern ist es aus Sicht der WKO Freistadt wichtig, das Citymanagement langfristig abzusichern.
Freilich macht gerade die Altstadt mit ihren mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten das besondere Flair von Freistadt aus, sie ist besonders zu unterstützen. „Die volle Stärke und Attraktivität von Freistadt ergibt sich allerdings in Kombination mit den Anbietern auch außerhalb der Stadtmauern, wie etwa die Braucommune, die Messehalle, Handelsbetriebe etc.“, weist Lackner-Strauss auf das Potenzial hin.
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