Fall von Auto in der March geklärt
20-jähriger wollte Unfall vertuschen

Das gesunkene Auto wurde mittels Seilwinde und Kran geborgen.
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  • Das gesunkene Auto wurde mittels Seilwinde und Kran geborgen.
  • Foto: FF Stillfried-Grub
  • hochgeladen von Thomas Pfeiffer

Der kuriose Fall um das versunkene Auto in der March hat nun ein glimpfliches Ende genommen. Die Polizei konnte den Fall rasch aufklären. 

ANGERN AN DER MARCH. Wie die Bezirksblätter Gänserndorf berichteten, wurden am vergangenen Sonntag mehrere Feuerwehren, die Polizei und das Rote Kreuz zu einem Einsatz an die March gerufen. 

Ein Passant hatte während der Überfahrt mit der Fähre eine aus dem Wasser der March herausragende Autoantenne entdeckt und umgehend die Polizei informiert. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, konnten Sie ebenfalls die Antenne entdecken und leiteten umgehend alle notwendigen Schritte ein, um eine rasche Bergung und gegebenenfalls Personenrettung zu starten. 

Bergung durch Seilwinde und Kran

Die Freiwilligen Feuerwehren, Angern, Mannersdorf, Stillfried-Grub fuhren mit zwei Zillen und mit dem Motorboot zum Fahrzeug, welches in weiterer Folge durch die Feuerwehren mit einer Seilwinde ans Land gezogen und anschließend mit einem Kran aus dem Wasser gehoben wurde.

Fenster geöffnet - Schlüssel steckte

Bei dem Pkw mit serbischem Kennzeichen wurde in erster Linie festgestellt, dass das rechte vordere Fenster offen stand,  der Fahrzeugschlüssel steckte und sich niemand mehr im Fahrzeug aufhielt.
Da es keine entsprechenden Meldungen bei den Polizeidienststellen gab und es auch keinerlei Fahndungsausschreibungen gab, bestand die Möglichkeit natürlich, dass die Insassen des Fahrzeuges eventuell ertrunken sein könnten. Vorweg wurden deswegen Erhebungen bei der serbischen Polizei eingeleitet – diese verliefen jedoch negativ.

Von Strömung mitgerissen

Am Dienstag dieser Woche meldete sich ein 20-jähriger – der Besitzer des PKW – bei der Polizeiinspektion Angern und teilte mit, dass er beim Grenzübergang  in Richtung Slowakei ausreisen habe wollen. Aufgrund seiner Ortsunkenntnis, der Dunkelheit und dichten Nebels sei er zu weit an die schräg abfallende Rampenzufahrt gefahren und mit den Vorderrädern ins Wasser gekommen. Durch die Strömung wurde sein Fahrzeug mitgerissen. Er jedoch, konnte noch rechtzeitig aussteigen und sich ans Ufer retten. Im Anschluss an seine "Wasserfahrt" habe er sich wieder zu seinen Bekannten nach Wien begeben, ohne irgendjemanden von dem Vorfall in Kenntnis zu setzen.

Autor:

Thomas Pfeiffer aus Gänserndorf

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