Gailtal
Der neue Trendsport

- Das Bild spricht für sich: Bei solchen Ausblicken ist der sportliche Aspekt nur mehr eine Nebensache. Für Anfänger ist ratsam, die ersten Meter neben einer Piste zu gehen, um ein Gefühl dafür zu entwickeln.
- Foto: Skischule Thommi
- hochgeladen von Julia Koch
Skitourengehen wurde in letzter Zeit ein wahrer Trendsport. Dennoch ist dabei einiges zu beachten.
GAILTAL. Gerade in den letzten Jahren hat das Skitourengehen an Relevanz gewonnen. Dabei sind dennoch einige Dinge zu beachten, um sicher auf den Berg und anschließend wieder runter zu kommen. Grundlage für jede Tour ist die Planung vorher: Man sollte schon einen Tag zuvor planen, wo die Tour genau hingehen soll. Es ist ein Unterschied, ob man seine Tour entlang eines Forstweges oder auf freien Flächen plant. Ebenso zu beachten sind die Lawinenlage, die Höhenmeter sowie die Länge der Strecke. „Man sollte zumindest die roten und schwarzen Pisten problemlos befahren können und natürlich auch Tiefschnee fahren können. Für Anfänger ist es ratsam neben einer Piste zu starten, um ein Gefühl dafür zu entwickeln“, betont Thomas Themeßl, Inhaber der Skischule Thommi.
Die Ausrüstung
Für einen schönen Tag bei einer Skitour braucht es die richtige Ausrüstung. Zur Standardausrüstung gehören die Tourenskier, die Skistöcke, die Felle, Helm sowie Skibrille und für die Sicherheit eine Schaufel, eine Lawinensonde und ein Piepser. Teil der Ausrüstung ist auch die richtige Funktionskleidung, Wechselkleidung und natürlich ein Getränk. „Gerade am Anfang sollte man das Skitourengehen nicht unterschätzen. Man ist immer einer gewissen Gefahr ausgesetzt. Ebenso ist es wichtig, dass man seine Ausrüstung kennt und auch einsetzen kann. Deshalb ist es ratsam, gerade zu Beginn mit erfahrenen Leuten mitzugehen. Bergführer oder Leute der Bergrettung haben die richtige Ausbildung und können Anfängern die nötige Einschulung geben“, gibt Themeßl als Tipp mit. Selbst wenn man geschult ist, sollte man die Gefahren beim Skitourengehen nicht unterschätzen und nie nachlässig werden.
Sicherheit geht vor
Immer wieder hört man von Verschüttungen bei Skitouren. In solchen Fällen ist es wichtig, schnell zu reagieren. Eine Grundvoraussetzung dafür ist, mit dem Piepser, der Schaufel und der Lawinensonde umgehen zu können. „Es hilft niemandem, wenn man zwar eine teure Ausrüstung gekauft hat, damit aber nicht umgehen kann. Deshalb sollte man auch für den Ernstfall gerüstet sein und seine Ausrüstung bereits vor der Tour ausprobiert haben“, so Lederer Alfred, Mitarbeiter der Skischule Thommi. Geraten wird, dass man im Vorfeld bereits übt, vergrabene Objekte zu finden. Die ersten 15 Minuten sind im Falle einer Verschüttung entscheidend. Im Falle eines Falles heißt es also Ruhe bewahren und die richtigen Maßnahmen setzen.






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