Vernissage
Ausstellung "naturverwirrt" von Nina Fountedakis und Hans Kogler
- Nina Fountedakis und Hans Kogler
- Foto: Ausstellungsbrücke
- hochgeladen von Katrin Pilz
Die Ausstellungsbrücke im Landhaus St. Pölten präsentiert von 8. Februar bis 10. März Arbeiten von Nina Fountedakis und Hans Kogler.
NÖ. Nina Fountedakis lebte in Haugschlag im Bezirk Gmünd, bis es sie ins Mühlviertel verschlug. Sie kommt ursprünglich aus der ganzheitlichen Kunsttherapie und der bildenden Kunst und beschäftigt sich mit grundlegenden und essentiellen Aspekten des (Bewusst-)Seins.
In der Ausstellung "naturverwirrt" zeigt Fountedakis hauptsächlich Elemente aus der Serie "Werke der Achtsamkeit", scheinbar simple Objekte: Nämlich Steine, die mit einer Art Schnur "verbandelt" sind. Dabei handelt es sich um selbstgedrehte Seile und Garne aus Pflanzenfasern, Brennnesseln, Hanf, Buchenbast, Maiskolbenblätter, Agavenfasern
und ähnliches. Wie in einer Meditation werden diese in stundenlanger, achtsamer Arbeit verdreht. Dabei ist nicht nur das fertige Produkt das Kunstwerk, sondern der gesamte Prozess.
Fountedakis widmet sich in ihren Arbeiten vor allem auch dem (Spannungs-)Feld Kunst und Natur, im Versuch, die Schönheit der Natur auf ungewöhnliche Art und Weise festzuhalten, um dadurch Räume der Kontemplation und des Staunens zu öffnen und den Menschen eine Möglichkeit zu geben, sich mit der außen- und inneliegenden Natur bewusst zu verbinden. Mit Performances, Ausstellungen, Künstlerresidenzen und Projekten weltweit, hat sie bereits zur Kunst und Kulturlandschaft in zahlreichen Ländern beigetragen.
- Landtagsabgeordneter Florian Krumböck, Künstlerin Nina Fountedakis, Künstler Hans Kogler, Leiterin der AusstellungsbrückeTheresia Pumhösel und Kunsthistoriker/Kulturwissenschaftler Hartwig Knack (v.l.) bei der Vernissage am 7. Februar.
- Foto: Ausstellungsbrücke
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Hans Kogler, Absolvent der Prager Fotoschule, lebt und arbeitet in St. Pölten. Sein künstlerisches Schaffen ist geprägt von einer großen Vielfalt der Mensch- und Naturfotografie. Ein wesentliches Thema stellt für den studierten Pflanzenbauer die vom Menschen veränderte Natur dar. Seine Fotoprojekte entstehen meist in Wäldern, aber auch in seinem beruflichen Umfeld, wo er in einer Gärtnerei sozial beeinträchtigte Menschen begleitet.
In der Ausstellung stellt er die Serie "Neophyta" - in dieser geht es um die sogenannten "neuen Pflanzen", die seit Beginn des globalen Handels importiert wurden - in den Fokus. Und in der Serie "IPS" steht das aktuelle Fichtensterben aufgrund des invasiven Borkenkäferbefalls in Monokulturen im Mittelpunkt. Die Motive beider Serien wurden mit dem analogen Verfahren des Silber-Siebdrucks auf schwarzen Karton gedruckt. Eine Fotoserie mit mystischen Waldstimmungen rundet das Ausstellungsthema ab.
Über die Ausstellungsbrücke
Die Ausstellungsbrücke im Landhaus St. Pölten bietet Künstlerinnen und Künstlern aus Niederösterreich eine Ausstellungsplattform für zeitgenössische Kunst. Sie verbindet als gläserne Galerie das Amtsgebäude mit dem Regierungsgebäude.
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