Waldensteiner stellt sich eNu-Kommunalmanager-Lehrgang

Franz Maier und Regina Engelbrecht von der eNu mit Energie- und Umweltgemeinderat Andreas Weissensteiner aus Waldenstein.
  • Franz Maier und Regina Engelbrecht von der eNu mit Energie- und Umweltgemeinderat Andreas Weissensteiner aus Waldenstein.
  • Foto: eNu/Franziska Simmer
  • hochgeladen von Bettina Talkner

WALDENSTEIN (red). In Retz fiel der Startschuss zum Ausbildungslehrgang Kommunaler Energie- und Umweltmanager 2019. Beim ersten von vier Modulen stand die Förderung der Naturvielfalt in Gemeinden auf der Agenda. Energie- und Umweltgemeinderat Andreas Weissensteiner aus Waldenstein war auch dabei.

Naturschutz in der Gemeinde ist eine wichtige Investition in die Zukunft. „Eine intakte Natur ist die Grundlage unseres Lebens und Wirtschaftens. Eine Vielzahl von Ökosystemleistungen wird als selbstverständlich wahrgenommen, ist es aber nicht. Insekten gewährleisten durch die Bestäubung unser vielfältiges Angebot an Obst und Gemüse, andere Lebewesen sorgen für Bodenfruchtbarkeit und sauberes Wasser“, erklärt Franz Maier, Leiter des Bereichs Natur und Ressourcen der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich. 


Artenreiches Niederösterreich

Niederösterreich steht im Bundesländervergleich an der Spitze in Bezug auf Artenvielfalt und seltene Arten. Jedoch besteht dadurch auch eine höhere Verantwortung, kleinstrukturierte Lebensräume in ihrer Vielfalt zu erhalten. Rasenmäher-Roboter wirken sich negativ auf die Vielfalt im Hausgarten aus. Luise Ehrendorfer-Schratt, Abteilung Botanik und Biodiversitätsforschung der Uni Wien, untermauerte mit Fakten die dramatische Entwicklung. Sie zeigte aber auch zahlreiche Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden auf: Öffentliche Flächen pestizidfrei bewirtschaften, weniger mähen, damit Blumen aussamen können und Insekten Nahrung finden sowie standortgerechte Bepflanzung fördern. 

Lehrgang Kommunaler Energie- und Umweltmanager 2019

„Mit der fundierten Ausbildung erhalten die Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter das notwendige Rüstzeug, in ihrem Wirkungsbereich die Weichen in Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu stellen. Eine intakte Natur ist die existentielle Grundlage für eine zukünftige und enkeltaugliche Gemeindeentwicklung“, betont Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich.
Auf Grund der großen Resonanz wird dieses modular aufgebaute Weiterbildungsprogramm von der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich (eNu) bereits zum dritten Mal in Folge ausgerichtet. Hochkarätige Vortragende bieten Einblick in aktuelle Entwicklungen zu Energie, Klimawandel, Mobilität und Naturschutz. Die weiteren Module sind auch einzeln buchbar. 75 Prozent der Kosten werden mittels Bildungsscheck vom Land NÖ gefördert.

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