Eferding
Das Rote Kreuz verrät seine neuesten Ideen

Von jedem Mitarbeiter gibt es "Klone".
  • Von jedem Mitarbeiter gibt es "Klone".
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"Caring Communities" und Mitarbeiter klonen – die neuen Strategien des Roten Kreuzes Eferding.

EFERDING (gwz). Das Rote Kreuz Eferding wartet mit neuen Projekten und kreativen Ideen auf. "Caring Communities" lautet der Titel eines Pilotprojekts. In Kooperation mit der Karl-Franzens-Universität Graz und gefördert vom Fonds Gesundes Österreich soll es die Sorgennetze in der Region stärken. Eva Wurzinger leitet das Projekt: "Wir müssen schauen, in Eferding eine gelebte Sorgenkultur zu entwickeln." Caring Communities soll unter anderem älteren Menschen helfen, die mit Einsamkeit zu kämpfen haben. Laut dem Projektteam passiert es heutzutage viel zu selten, dass sich die Menschen gegenseitig helfen und aufeinander schauen. "Jeder ist gefordert, jeder Einzelne", so Wurzinger. Am 11. Juni lädt das Rote Kreuz zu einer Auftaktveranstaltung, bei der Workshops stattfinden. Die Inhalte sollen aus den Sorgen der Bürger hervorgehen. "Das Projekt steht und fällt mit den Leuten. Die Bürger sind die Träger von Caring Communities", betont Schwinghammer-Hausleithner. "Wir wollen die existierenden Angebote zur Hilfe auf die Bühne heben", sagt Wurzinger. Das Rote Kreuz möchte für das Projekt als Starter fungieren. Ziel ist es, Caring Communities an einen Verein zu übergeben.

Mitarbeiter "klonen"

Das Rote Kreuz spricht von einem Bedarf an neuen Mitarbeitern. Es möchte das Angebot so attraktiv wie möglich gestalten und hat sich dafür eine besondere Methode einfallen lassen: lebensgroße Werbefiguren. Damit möchte das Rote Kreuz die aktiven Mitarbeiter in den Fokus stellen. "Die Anforderungen im Beruf sind heute anders. Die Leute haben nicht mehr so viel Zeit zur Verfügung. Daher brauchen wir mehr Mitarbeiter, um das auszugleichen", sagt Bezirksgeschäftsleiter Franz Puttinger. "Der Zivildienst ist eine große Entlastung. Dadurch gewinnen wir viele neue Helfer." Aktuell sind 850 ehrenamtliche Mitarbeiter im Bezirk Eferding tätig, die nicht weniger als 110.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit leisten.

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