Pöttinger Unternehmer über seine Karriere
„Auch wenn es schlecht läuft, immer das Ziel verfolgen“
- Michael Maurer führt das „Boanawerk“ in Pötting als Ein-Personen-Unternehmen.
- Foto: Michael Siegel
- hochgeladen von Anna Kirschner
Trotz eines holprigen Startes etablierte sich Michael Maurer als selbstständiger Heilmasseur. Bei seinem Start ins Unternehmertum profitierte der Pöttinger neben seinem starken Durchhaltevermögen vor allem von der Jungen Wirtschaft.
BEZIRK GRIESKIRCHEN. „Ich hatte einen holprigen Start“, erzählt Michael Maurer. Im Jahr 2017 machte sich der Heilmasseur mit seiner Praxis „Boanawerk“ in Pötting selbstständig, „da Masseure in einem Angestelltenverhältnis sehr schlecht bezahlt werden.“ Eine Familie zu ernähren, sei sich mit dem Gehalt nicht ausgegangen. „Anfangs habe ich mich fast nicht ins Unternehmertum getraut und war auch ziemlich blauäugig“, so der 39-Jährige weiter. „Ich dachte, sobald ich meine Praxis aufsperre, rennen mir die Patienten die Tür ein. So war das natürlich nicht.“ Bald schon wurde Maurer klar: „Als Masseur muss man einen Ruf haben – der muss sich jedoch erst mit der Zeit entwickeln.“ Also machte der Jungunternehmer, anstatt den „Hut draufzuhauen“, weiter und gab nicht auf.
„Einfach durchziehen!“
Jetzt könne sich der Heilmasseur seit vier Jahren vor Anfragen kaum noch retten. Sein Appell an Neugründer: „Einfach durchziehen! Auch wenn es mal schlecht läuft, sollte man sein Ziel immer weiter verfolgen.“ Dankbar ist der Pöttinger an dieser Stelle seiner Frau: „Sie unterstützt mich und erinnert mich daran, dass ich alles richtig gemacht habe.“
- Seit 2017 ist der 39-Jährige als Heilmasseur selbstständig.
- Foto: Michael Siegel
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Junge Wirtschaft als Karrierebooster
Besonders von Vorteil beim Schritt in die Selbstständigkeit sei für Maurer der Kontakt zur Jungen Wirtschaft (JW) im Bezirk Grieskirchen gewesen. „Wir können neu dazugestoßenen Unternehmern viele Tipps geben, da wir Erfahrungen aus den verschiedensten Bereichen mitbringen“, weiß Daniel Humer nach insgesamt zwölf Jahren bei der Jungen Wirtschaft, sieben davon als Vorsitzender. Im heurigen Jänner übergab er das Amt an seinen Nachfolger Philipp Baumgartner. „Gemeinsam werden Ideen besprochen und einander geholfen. Und im besten Fall gewinnt man durchs Netzwerken auch Kunden“, fährt Humer fort.
- Der nächste Termin zum Netzwerken ist die JW-Wiesn am 3. Oktober um 19 Uhr bei der Pilsnerei Grieskirchen.
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