08.11.2017, 20:00 Uhr

Rezept: Geschmortes Rindfleisch mit Blaukraut und Erdäpfelpürree

Mahlzeit! In der Herbstzeit darf es gerne ein bisschen deftiger werden – wer es mag, auch ohne Wild. (Foto: Constance Haslberger)

Herbstzeit ist Wildzeit! Wer aber auf Reh verzichten will, für den hat die BezirksRundschau ein köstliches Rezept mit Rind. Keine Sorge: Genuss ist auf jeden Fall gegeben.

Geschmortes Rindfleisch

Zutaten:

1,20 kg Rindfleisch (z.B. Schulterscherzel)
20 dag Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie)
10 dag Zwiebeln
1/4 l Rotwein
1/2 l Suppe oder Wasser
Salz, Pfeffer
Fett zum Anbraten

Zubereitung:
Zwiebel und Wurzelgemüse schneiden. Rindfleisch in Würfel schneiden, salzen, pfeffern und scharf anbraten. Fleisch aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen. Zwiebel anrösten, Wurzelgemüse dazugeben und gut durchrösten. Das angebratene Fleisch dazugeben, gut durchrühren und mit Rotwein ablöschen. Einkochen lassen. Mit Wasser oder Suppe aufgießen und auf kleiner Flamme rund eineinhalb Stunden schmoren lassen, immer wieder umrühren und bei Bedarf Wasser oder Suppe nachgießen.

Blaukraut

Zutaten:
80 dag Blaukraut
2 kleine Zwiebeln
2 kleine Äpfel
1/8 l Rotwein
Salz, Pfeffer, Zucker
Fett zum Anrösten

Zubereitung:

Blaukraut und Zwiebel fein schneide. Zwiebel in Fett hell anglasen lassen, Blaukraut dazugeben und gut durchrösten. Zucker zugeben und mit Rotwein ablöschen. Salzen, pfeffern, und auf kleiner Flamme weich dünsten. Kurz vor dem Servieren den geschälten, geraspelten Apfel zugeben.

Erdäpfelpürree

Zutaten:
80 dag Erdäpfel
5 dag Butter
1/8 l Milch
Salz, Muskatnuss

Zubereitung:
Erdäpfel schälen, vierteln und in Salzwasser weich kochen. Abseihen und mit dem Stampfer zerdrücken. Butter zugeben, salzen mit Muskatnuss würzen, Milch zugeben und mit dem Schneebesen schaumig aufschlagen.

Serviervorschlag:

Geschmortes Rindfleisch in feuerfeste Form geben, Erdäpfelpürree in Dressiersack mit Sterntülle füllen und auf das Geschmorte aufdressieren. Butterflöckchen und Zwiebelringe darauf verteilen und ca. 15 Minuten bei guter Oberhitze überbacken.

Übrigens: Wer auf sein Wild nicht verzichten möchte, der ersetzt das Rindfleisch.
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