Tourismus: Für Burgen-Springer wird es günstiger

Wollen enger zusammenarbeiten (von links): die "Burgherren" Manuel Komosny (Lockenhaus), Gilbert Lang (Güssing) und Werner Glösl (Schlaining).
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  • Wollen enger zusammenarbeiten (von links): die "Burgherren" Manuel Komosny (Lockenhaus), Gilbert Lang (Güssing) und Werner Glösl (Schlaining).
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Ein Kombi-Ticket macht den Besuch von drei burgenländischen Burgen ab heuer günstiger. Wer entweder Güssing, Schlaining oder Lockenhaus besucht und in der Folge eine zweite oder dritte dieser Destinationen, bekommt bei den Folgebesuchen einen Rabatt von 30 Prozent. Das gaben die Verantwortlichen der drei mittelalterlichen Anlagen bei einem Pressegespräch bekannt.

Die Kooperation könnte durchaus noch ausgebaut werden. "Es gibt die Idee einer gemeinsamen Handy-App oder die Zusammenarbeit bei Musikveranstaltungen", erklärt Werner Glösl, Amtmann der Gemeinde Schlaining. Auch der Umstand, dass alle drei Burgen bei Hochzeitsgesellschaften sehr gefragt sind, eröffnet neue Kooperationen, fügt der Güssinger Burgstiftungs-Administrator Gilbert Lang hinzu.

Im Jahr 2019 werde auch Schloss Tabor in Neuhaus am Klausenbach zum Burgen-Kreis hinzustoßen, gab Manuel Komosny, Marketingdirektor der Burg Lockenhaus, bekannt. Mit den Verantwortlichen von Burg Bernstein hingegen "müssen wir noch reden", so Komosny.

Lockenhaus und Güssing zählen pro Jahr rund 30.000 Tagesbesucher, Schlaining rund 25.000.

"Burgen gehören belebt und bespielt. Es reicht nicht, sie einfach in der Landschaft stehen zu haben", zeigte sich Komosny überzeugt.

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