In Stegersbach wird Pressobst zu Apfelsaft

Die Streuobstäpfel, die Martin Leodolter und Sohn Adrian zur Verpressung anliefern, nimmt Martin Trummer (links) entgegen.
  • Die Streuobstäpfel, die Martin Leodolter und Sohn Adrian zur Verpressung anliefern, nimmt Martin Trummer (links) entgegen.
  • hochgeladen von Martin Wurglits

Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen auf dem Gelände der Obstpresserei Trummer in Stegersbach. Autofahrer mit Ladeflächen oder Anhängern voll Äpfeln stehen Schlange, um ihre vitaminreiche Fracht abzuliefern oder in Saft umzutauschen.

"Heuer ist ein Mega-Apfeljahr, sicher um die Hälfte stärker als in einem durchschnittlichen Jahr", bestätigt Karl Trummer. Bis zu 16 Stunden täglich ist er derzeit im Betrieb. Zwischen 20 und 40 Tonnen Äpfel pro Tag werden ihm und seinen Mitarbeitern derzeit angeliefert. "Insgesamt dürften es heuer an den Firmenstandorten Pinkafeld und Stegersbach an die tausend Tonnen werden", schätzt der Saftpresser.

Den Lieferanten zahlt er einen Preis von acht Cent pro Kilo. "Das ist mehr als bei den anderen südburgenländischen Abnehmern, wo es nur nur fünf Cent gibt", betont Trummer. Beim Umtausch der Früchte in Saft zahlt er zwölf Cent.

Private und landwirtschaftliche Lieferanten kommen aus dem ganzen Südburgenland und der Oststeiermark mit ihren Äpfeln. "Es gibt sogar Anfragen aus Ungarn, weil die Leute dort wegen des Überangebots auf dem polnischen und ungarischen Markt ihre Äpfel einfach nicht loskriegen", erzählt Trummer.

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