20 Millionen Euro
Raiffeisen baut in Güssing neues Regional-Hauptquartier
- An Ort und Stelle in der Schulstraße stellte die Raiffeisen-Regionalbank Güssing-Jennersdorf die Baupläne für ihr neues Zentralgebäude vor.
- Foto: Martin Wurglits
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Das geplante neue Gebäude der Raiffeisen-Regionalbank Güssing-Jennersdorf soll im Oktober 2028 fertiggestellt sein.
GÜSSING. Die Raiffeisen-Regionalbank Güssing-Jennersdorf baut ein neues Hauptquartier. Auf einem derzeit unbebauten Areal in der Schulstraße zwischen Pflegeheim, WIM-Center und Penny-Supermarkt ist die Errichtung des Gebäudes geplant, die im April 2027 beginnen soll.
- So soll das künftige Raiffeisen-Hauptquartier mit Namen R3 aussehen: drei Geschoße, Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern.
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Noch ist die Bank in der Hauptstraße angesiedelt, dieses Haus erfülle aber nicht mehr aktuelle und künftige Anforderungen, die man an ein Bankgebäude stelle, sagt Vorstandssprecher Günter Penthor. "Die Büros sind auf mehrere Etagen verteilt, Investitionen sind schwierig, weil sich noch mehrere Eigentumswohnungen im Haus befinden", erklärt er. Außerdem habe Raiffeisen Außenstellen angemietet, die dann aufgelassen und in den Neubau integriert werden sollen. Gleiches gilt für den zentralen Kundendienst, der derzeit in Rudersdorf angesiedelt ist. Ein Faktor ist laut Penthor auch die Parkplatznot in der Güssinger Innenstadt.
Drei Geschoße
Geplant ist ein dreigeschoßiger Neubau aus Stahlbeton, Holz und Glas mit einer Nutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern. Im Erdgeschoß sollen alle Kundengeschäfte abgewickelt werden, im ersten Stock werden die Mitarbeiterbüros angeordnet, im zweiten Stock Gemeinschaftsräume und eine Terrasse. Einige Räumlichkeiten können auch an Externe für Veranstaltungen vermietet werden.
- Die Raiffeisen-Vorstände Jürgen Böhm, Karin Saiger und Günter Penthor (von links) wollen das neue Gebäude im Oktober 2028 eröffnen.
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Rund um das Gebäude sollen Parkplätze, eine Parkanlage mit Bäumen und ein Wasserrückhaltebecken entstehen. Um die Hochwassergefahr zu verringern, ist eine zusätzliche Verbindung unterhalb der Dammstraße geplant, um Wasser im Fall des Falles abzuleiten. Außerdem wird das Niveau des Gebäudes gegenüber dem Umland etwas angehoben.
Zwei Jahre Bauzeit
Laut Penthor ist für den Neubau ein Kostenrahmen von rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Für April 2027 ist der Spatenstich geplant, für Oktober 2028 die Eröffnung. Die Bauarbeiten sollen einem Generalunternehmer übertragen werden, der in den kommenden Wochen gesucht wird.
Das Gebäude soll sogar einen eigenen Namen bekommen: R3. "Die drei R stehen für Region, Raum und Rolle", erläutert Aufsichtsratsvorsitzender Berthold Schlaffer.
Nachnutzung offen
Was mit dem derzeit genutzten Gebäude in der Hauptstraße passiert, das nur teilweise im Eigentum der Raiffeisen steht, ist derzeit noch offen. Die oberen Geschoße könnten in Wohnungen rückgebaut werden, für das große Hallenfoyer im Erdgeschoß werde noch nach einer Nachnutzung gesucht, sagt Penthor.
Kennzahlen zum Unternehmen:
- Die Raiffeisen-Regionalbank verfügt in den Bezirken Güssing und Jennersdorf über rund 37.000 Kunden, 110 Beschäftigte und neun Bankfilialen.
- Im Jahr 2025 lag die Bilanzsumme bei 1,083 Milliarden Euro.
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