09.04.2017, 14:33 Uhr

Bezirksjagdtag Güssing in Kukmirn

Bezirksjägermeister Kurt Kanzer.
Kukmirn: Mehrzweckhalle | Der Bezirksjagdtag Kukmirn stand im Zeichen des neuen Jagdgesetzes und der veränderten wildbiologischen Situation.

Bezirksjägermeister Kurt Kanzer berichtete über das abgelaufene Jagdjahr und ließ seine Topreferenten Verena Dunst, Andreas Duscher und Charlotte Klement ausführlich zu Wort kommen.

Verena Dunst berichtete über das Zustandekommen des neuen Gesetzes und die Neuerungen, die ab 1. Mai zum tragen kommen. Es betraf vor allem die gedeckelte Wildschadenshaftung und die Erneuerungen bei der Gestaltung der Abschusspläne.

Andreas Duscher referierte über die Tätigkeiten des Landesjagdverbandes und die Lage aus wildbiologischer Sicht.

Die designierte Landesjägermeisterstellvertreterin Charlotte Klement beschäftigte sich mit auf uns zukommende Wildkrankheiten, und hob die Blauzungenkrankheit und die LSD (Dermatosis nodularis, Lumpy Skin Krankheit) bei Rindern sowie die Afrikanische Schweinepest beim Schwarzwild hervor: "Kirrungen und zu stark beschickte Futterstellen sind Verbreitungsquellen".

Aus der Streckenstatistik im Bezirk Güssing ging hervor, dass der Rotwildabschuss seit Jahren mit heuer 144 Stück gleich bleibt, der Rehwildabschussauf unter 3000 Stück zurückgegangen ist und die Schwarzwildstrecke sich mit 1191 Stück wieder leicht erhöht hat.

Hasen, Rebhühner und Fasane werden selten.
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