15.03.2017, 14:56 Uhr

Südburgenlands Ökoenergie eine Straße bauen

Eine "Energieschaustraße" bereiten René Bischof (Berufsförderungsinstitut, links) und Joachim Hacker (Europäisches Zentrum für erneuerbare Energie) vor.

Möglichst viele Standorte erneuerbarer Energie sollen für Besucher erschlossen werden

Was die Nutzung erneuerbarer Energieträger betrifft, ist das Südburgenland vorne mit dabei. Rund 100 Solaranlagen, 45 Biomasseheizwerke und 15 Kleinwasserkraftwerke sind in den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf in Betrieb.

Einen Teil dieser Standorte für Besucher zu verbinden, ist das Ziel einer geplanten "Energieschaustraße". Ziel sei es, den Innovationsgrad der Region herzuzeigen und touristischen Nutzen daraus zu ziehen, erklärt René Bischof vom Berufsförderungsinstitut (BFI), wo das Projekt ersonnen wurde.

Exkursionsprogramm

"Die Vernetzung von erneuerbarer Energie und Umwelt mit Kultur und Kulinarik spielt eine große Rolle. Ein Exkursionsprogramm soll diese Themen ausgewogen miteinander verbinden", erklärt Bischof. Im Mittelburgenland und in der Oststeiermark gibt es solche Energieschaustraßen bereits.

Mit entsprechender Fach-Expertise ist das Europäische Zentrum für erneuerbare Energie (EEE) aus Güssing mit an Bord. "Wir werden gemeinsam überlegen, welche Technologien und Standorte sich für Besucher eignen", erklärt EEE-Geschäftsführer Joachim Hacker. Ob und wie Hotelgäste zu animieren sind, ist derzeit noch offen. "Tagesgäste, Fach-Exkursionen und Bildungseinrichtungen wären auf jeden Fall Zielgruppen."

Aus dem EU-Programm LEADER liegt für die Energieschaustraße bereits eine Förderzusage vor.

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