27.09.2017, 20:53 Uhr

Wassergenossenschaft St. Michael investierte 800.000 Euro

Obmann Kremsner Bernd in der neuen Aufbereitungsanlage. (Foto: WG St. Michael)
800.000 Euro hat die Wassergenossenschaft St. Michael in den letzten beiden Jahren investiert, um die Wasserversorgung auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Das berichtet Obmann Bernd Kremsner. Ein Viertel der Kosten wurde von den Genossenschaftsmitgliedern mittels Baukostenbeitrag aufgebracht.

Neue Aufbereitungsanlage

Herzstück ist die neu errichtete Aufbereitungsanlage mit einer Leistung von 5 Liter pro Sekunde. "Damit sind wir für neue, aber auch für mögliche gewerbliche Anschlüsse sehr gut gerüstet", ist Kremsner stolz. Derzeit versorgt die Genossenschaft über 320 Mitglieder mit Trinkwasser und ist damit eine der größten im Bezirk Güssing.

Außerdem seien die Wasserzähler auf Funkzähler umgestellt, der Tiefbrunnen gereinigt und ein digitaler Leitungskataster erstellt worden. Ein Brunnen wurde komplett saniert, indem die Wände neu betoniert, der Einstieg und die Brunnenleitungen erneuert und eine neue Pumpe installiert wurden.

Sanierter Hochbehälter

Auch der Hochbehälter bei den Lenzhäusern wurde einer Generalsanierung unterzogen. "Dabei ist die Inneneinrichtung an den Stand der Technik angepasst, das Dach erneuert, die Außenhülle der Behälter wasserdicht gemacht und die Außenanlage neu gestaltet worden", berichtet Kremsner.

Auf dem Programm für die nächsten Jahre steht die schrittweise Erneuerung des Leitungsnetzes. Mit den Mühlhäusern soll auch das letzte noch nicht versorgte Gebiet ans Ortsnetz angeschlossen werden, kündigt Kremsner an.
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