Felder schafft 100 neue Arbeitsplätze in Hall

Die Geschäftsführer Hansjörg Felder (l.) und Martin Felder
wollen in Hall kräftig investieren.
  • Die Geschäftsführer Hansjörg Felder (l.) und Martin Felder
    wollen in Hall kräftig investieren.
  • Foto: Felder
  • hochgeladen von Stefan Fügenschuh

HALL. Das international tätige Tiroler Familienunternehmen Felder will den Standort Hall in Tirol kräftig ausbauen. Felder entwickelt und produziert Maschinen und Systeme für die Holzbearbeitung. „Abhängig von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen planen wir bis 2021 Investitionen in der Höhe von rund 60 Millionen Euro in Hall in Tirol,“ erklärt Geschäftsführer Martin Felder. Die Hallenfläche soll von derzeit 65.000 auf 81.000 Quadratmeter wachsen. Neben der Erweiterung der Logistik steht der Neubau von Produktionsflächen auf dem Programm. „Mittelfristig wollen wir unseren Mitarbeiterstand in Tirol von 550 auf 650 Beschäftigte erhöhen“, sagt Martin Felder.

Neue Produkte, neue Märkte

Hintergrund für den geplanten Ausbau sind die Entwicklung neuer Produktlinien, der Fokus auf Forschung und Entwicklung sowie die Erweiterung der Absatzmärkte. Geschäftsführer Hansjörg Felder: „Wir haben das Ziel, uns unter den weltweit zehn größten Anbietern für die sekundäre Holzbearbeitung zu etablieren. Im Sinne der Kundennähe wollen wir daher unser internationales Vertriebsnetz weiter ausbauen.“ Aktuell liegt die Exportquote bei 95 Prozent, davon gehen 65 Prozent in die Europäische Union und 15 Prozent nach Übersee. Die Felder-Gruppe verfügt über mehr als 250 Verkaufs- und Servicestellen in derzeit 72 Ländern.
In diesem Jahr will Felder am Standort Hall in Tirol 110 Millionen Euro umsetzen.

Die Produkte der Felder-Gruppe

Felder produziert Maschinen und Systeme für die Holzbearbeitung. Das Produktportfolio reicht von der kleinsten stationären Maschine für einfache Anwendungen bis zur Hightech-CNC-Maschine für das Gewerbe und die Industrie. In den vergangenen fünf Jahren hat Felder 20 Patente angemeldet und 100 neue Maschinen auf den Markt gebracht.

Ausbildung hat oberste Priorität

Um hochtechnologische Produkte anbieten zu können, setzt Felder auf sehr gut ausgebildete Fachkräfte auf allen Ebenen. „In unserer Felder-Akademie bündeln wir alle Ausbildungsaktivitäten und organisieren jährlich mehr als 90 Schulungen“, sagt Martin Felder. „Außerdem engagieren wir uns sehr stark in der Lehrlingsausbildung, um den nötigen Fachkräftenachwuchs zu bekommen.“ Derzeit werden 21 Lehrlinge ausgebildet. Seit der Gründung des Unternehmens haben 250 Fachkräfte ihre Ausbildung bei Felder absolviert, 70 Prozent blieben im Betrieb.

Autor:

Stefan Fügenschuh aus Hall-Rum

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