25.10.2011, 10:39 Uhr

Fernwärme baut das Netz weiter aus

Zukünftig wird die Abwärme von Duktus in die neue Fernwärmeleitung eingespeist.

HALL (sf). Die TIGAS errichtet gemeinsam mit Partnern eine regionale Fernwärmeschiene, um Wärme aus unterschiedlichen Quellen der Region für die Bewohner und Unternehmen im Tiroler Zentralraum Innsbruck – Wattens verfügbar zu machen. Zu den Wärmelieferanten zählen die Firma Duktus Tiroler Röhrensysteme GmbH und das Biomasseheizwerk der Hall AG.

Durch die Nutzung der Abwärme von Duktus werden wertvolle Ressourcen gespart und die eingesetzte Energie optimal verwendet. Damit sinken die CO2- und Feinstaubemissionen im zentralen Tiroler Industrie- und Siedlungsraum.

Die Bauarbeiten im Teilabschnitt von Mils bis Volders sowie die Erstellung der Verbindungsleitung zwischen dem Biomasseheizwerk Hall und der Firma Duktus haben bereits begonnen und werden noch in diesem Jahr fertiggestellt. Durch die Einbindung des Haller Fernwärmenetzes ist es möglich, noch vor der Fertigstellung der gesamten Wärmeschiene Wärme von Hall in Richtung Osten und in Richtung Westen zu liefern und noch in diesem Jahr erste Kunden im Gewerbepark Mils und Volders mit Fernwärme zu versorgen.

„In der Region zwischen Innsbruck und Wattens gibt es mehrere Nahwärmenetze, die bisher jeder für sich gearbeitet haben, einige sind schon Parnter von uns, mit anderen verhandeln wir noch“, stellte TIGAS-GF Philipp Hilpolt fest. In den nächsten Jahren will man viele Unternehmen und tausende Haushalte als neue Kunden gewinnen.

„Durch die Kooperation können wir einerseits Überschüsse in die Fernwärmeleitung einspeisen und andererseits unser Netz in Hall ausbauen“, ist Hall-AG Vorstand Arthur Egger überzeugt.

„Hall ist eine sehr auf Umweltschutz bedachte Stadt“, stellte Bgm. Tratter fest, wir setzen auf Photovoltaik, Wärmedämmung und jetzt noch verstärkt auf Fernwärme. Besonders umweltschonend ist die Nutzung der industriellen Abwärme, die bisher nur in die Luft geblasen wurde.“
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