„Schmerzen sind ein ständiger Begleiter“

Thomas König war heuer bei der 3. Auflage von „Schlag das Ass“ schneller als Lokalmatador Armin Assinger
  • Thomas König war heuer bei der 3. Auflage von „Schlag das Ass“ schneller als Lokalmatador Armin Assinger
  • hochgeladen von Erich Hober

Der Skirennläufer Thomas König vom SC Arnoldstein kämpft nach einjähriger Verletzungspause um sein Comeback. Ein Bandscheibenvorfall zwang den 21-jährigen Polizeischüler zu einer Zwangspause. Jetzt will er sich über FIS- und Europacup-Rennen wieder für den ÖSV empfehlen. Er selbst weiß nur zu gut, dass es ein beschwerlicher Weg wird, wieder zu alter Stärke zurückzufinden.
Der Sport BORG-Absolvent konzentriert sich in dieser Saison hauptsächlich auf den Slalom und ist zuversichtlich, dass es bald wieder nach oben geht: „Ich habe gelernt mit Schmerzen zu leben. Mit speziellen Muskelübungen versuche ich den Rücken zu stabilisieren, damit ich die Rennen halbwegs schmerzfrei absolvieren kann.“

Beruflich abgesichert
In Salzburg absolviert König eine vierjährige Ausbildung zum Polizeibeamten. „Ich bin im Spitzensport-Zug eingegliedert, da ich bereits auf diverse Erfolge im Ski-Rennsport verweisen kann. Als Spitzensportler habe ich nun die Möglichkeit, zwei Jahre länger für die Ausbildung zu benötigen“, so König.

Er selbst schaut nur von Renen zu Rennen. „ Da relativ wenig Slaloms auf dem Programm stehen, macht es das Vorhaben nicht leichter. Ich muss jetzt einfach nur Punkte sammeln“, so der aktuelle ÖSV B-Kaderläufer.

Wenn zwischen Training und Rennkalender Zeit bleibt, widmet er sich der Norikerzucht. „Meine Freundin Anja und ich sind ausgesprochene Pferdeliebhaber. Vielleicht wird man uns beide bald bei dem einen oder anderen Kutschen-Rennen sehen“, so der Gailitzer.

Autor: Harald Weichboth

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