E-Carsharing
Konzept zum E-Auto teilen funktioniert

Gerhard Patterer vom Autohaus Patterer, der Verein "energie:autark Kötschach-Mauthen" und Auto Roth setzen auf das E-Mobilität-Projekt. So können pro Jahr ca. 16,81t von CO₂ gespart werden
  • Gerhard Patterer vom Autohaus Patterer, der Verein "energie:autark Kötschach-Mauthen" und Auto Roth setzen auf das E-Mobilität-Projekt. So können pro Jahr ca. 16,81t von CO₂ gespart werden
  • Foto: KEM
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E-Carsharing-Projekt im Gailtal fand große Beachtung beim WOCHE-Regionalitätspreis.

HERMAGOR (lexe). "Fred" heißt es, das erste "E-Carsharing"-Projekt der Karnischen Region, mit dem auch ein Zeichen für Gesundheit und Umwelt gesetzt werden soll. "Fred" wurde deshalb in der Kategorie Energie, Umwelt, Mobilität beim WOCHE-Regionalitätspreis ausgezeichnet.

"Die Leute warten immer auf ein fertiges System. Wer mobil sein will, muss sich aber Gedanken machen."
(Daniela Schelch)

Innovativer Beitrag

Denn durch das flexible und günstige Fahren mit dem Elektroauto leisten Einheimische und Touristen einen nachhaltigen Beitrag zum Klima und verbessern die CO₂-Bilanz. Das neue E-Mobilitätsangebot in der Karnischen Region kann zudem einfach mit dem öffentlichen Verkehr kombiniert werden und ist eine zukunftsfähige Alternative zum eigenen Auto. Gerhard Patterer vom Autohaus Patterer, der Verein "energie:autark Kötschach-Mauthen" und Auto Roth setzen auf das E-Mobilität-Projekt. So können pro Jahr ca. 16,81t von CO₂ gespart werden. Um auf das innovative E-Carsharing-Modell aufmerksam zu machen, wurde eine gemeindeübergreifende Marketing- und Bewusstseinsoffensive gestartet.

Grenzübergreifend

Das Mobil-Konzept gewinnt inzwischen immer mehr Kunden. "Michael Brunner nimmt Fred in sein Fahrschulprogramm auf", erklärt KEM-Managerin Daniela Schelch, "auch Auto Roth in Obervellach ist ein Projektpartner.
Das Großartige an Fred ist, dass alle gemeinsam hinter dem Projekt stehen und es zum Erfolg führen wollen. Das Konzept ist unternehmerisch gedacht, komplett regional und soll Wertschöpfung in die Region bringen." Das E-Carsharing-Projekt begeisterte auch die italienischen Nachbarn. In Tarvis gibt es bereits eine Fred-Tankstelle.

Mobilitätsarmut

Das bezirksweite E-Carsharing System wurde der Region Schritt für Schritt installiert und die Fred-E-Auto Flotte bereits 2016 vom Autohaus Patterer in Hermagor ins Leben gerufen. Das Marketingkonzept wurde gemeinsam mit der Klima- und Energiemodellregion "Karnische Energie" (KEM) entwickelt und über ein Leader-Projekt gefördert. Bei diesem ehrgeizigen Projekt wird auch zwischen Gemeinden, Vereinen, Betrieben, Tourismusverbänden zusammengearbeitet. Im Konzept beschreiben Franz-Gerhard Patterer und Birgit Fankhauser den Nutzen: "Die Schaffung eines flexiblen und alltagstauglichen Mobilitätsangebotes für den ländlichen Raum ergänzt den öffentlichen Verkehr und hilft die Mobilitätsarmut am Land zu reduzieren. Unsere Mobilitätsdienste sollen langfristig das Zweit- oder Drittauto ersetzten."

Zukunftspläne

Mit dem Tourismusverein Weißensee wurde bereits ein erfolgreiches Pilotprojekt gestartet. Diese Erfahrungen sollen ausgebaut und erweitert werden. Um Gemeinden und Betrieben Dienstfahrten mit E-Carsharing-Autos statt dem Privat-PKW zu ermöglichen, soll bis 2020 die VW-Golf-Flotte erweitert werden. Nähere Infos zum Projekt und zum Buchen unter: www.fred-fahren.at

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