11.01.2018, 13:16 Uhr

Gailtaler Unternehmer: Das haben sie 2018 vor

Gerhard Faltheiner investierte in den Neubau (Foto: KK)

Gailtaler Betriebe planen für das neue Jahr und erzählen im Woche-Gespräch, was sie 2018 erwartet.

GAILTAL (aju). Das Jahr 2018 hat gerade erst begonnen. Die Woche bat daher Gailtaler Wirtschaftsbetriebe eine Rück- und Vorschau auf das vergangene und das kommende Jahr zu geben.

Auszeichnung erhalten

Für Wilfried Klauss von AAE Naturstrom war das Jahr 2017 das Jahr der Kraftwerke und Weiterentwicklung. "So konnten wir mehrere Naturstrom-Kraftwerke in Betrieb nehmen und parallel dazu wurde unsere E-Tankstellen Produktion deutlich erweitert", sagt Klauss. Als österreichweiter Naturstrom durften sie sich zusätzlich über weiteren Kundenzuwachs freuen. "Wir erhielten sogar eine Auszeichnung von WWF und Global2000 als sauberster Stromlieferant Österreichs", sagt Klauss. Zudem wurde dem Betrieb von der Presse die Auszeichnung "Bester Familienbetrieb Kärntens" verliehen.
Für das kommende Jahr erwartet man sich vor allem einen weiteren Umbruch in der Energiebranche.
"Daher investieren wir sehr viel in neue Technologien und entwickeln in unserer Forschungsabteilung laufend neue Produkte und Dienstleistungen", sagt er. Außerdem ist man stets auf der Suche nach Lösungen um sich den Veränderungen am Markt zu stellen und die ländlichen Standorte zu stärken. "Damit wir unseren Kunden auch in Zukunft eine hohe Versorgungssicherheit und interessante Produkte können", betont Klauss.

Familienbetrieb

Gerhard Faltheiner von Faltheiner Holzbau geht davon aus, dass das kommende Jahr ebenso gut verläuft wie das vergangene. Bereits 2017 wurde im Familienbetrieb Faltheiner in ein neues Bürogebäude investiert. Insgesamt wurden 200.000 Euro in den Neubau investiert und im Zuge dessen auch zwei neue Mitarbeiter aufgenommen. "Auch meine zwei Söhne sind nun voll im Betrieb tätig. So sind wir nun noch mehr ein Familienbetrieb", sagt Faltheiner. Mit dem großen Bauprojekt ist das Gailtaler Unternehmen im März auch im Prefa Jahreskalender vertreten.
Dazu werden europaweit zwölf Projekte ausgewählt und eines kommt heuer aus dem Gailtal. "Mein einziger Wunsch für das neue Jahr wäre, dass sich mehr Lehrlinge melden. Im Moment ist es sehr schwierig für den anspruchsvollen und schönen Beruf Lehrlinge zu finden", bedauert er.

Erfolgreiches Jahr

Eric Gotschier, Geschäftsführer von Euro Nova in Arnoldstein blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. "Wir konnten zwei große Unternehmen ansiedeln und die Qualität unserer Infrastruktur weiter verbessern", so Gotschier. Der einzige Wermutstropfen sei für ihn die von Gesetzen verursachte, für ihn überbordende Bürokratie, "die ein rasches Vorankommen immer wieder bremst." Für das kommende Jahr erwartet Gotschier ähnliche Entwicklungen, wie für das letzte Jahr. "Wir haben auch schon einige Vorbereitungen getroffen. Auch unseren Kunden geht es gut und sie werden sich auch 2018 weiterentwickeln", sagt Gotschier. Gemeinsam, so hofft man, werde es möglich sein, die zahlreichen bürokratischen Hürden zu überwinden und trotzdem erfolgreich zu sein.
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