Demo in Dornbach
Radfahren am Parkstreifen ist nicht sicher genug (mit Video)

Die Initiative „Dornbach radelt sicher“ hat am Samstag mit einer Befahrung, darunter viele Familien mit Kindern,  auf die Gefahren beim Radeln von Dornbach nach Neuwaldegg aufmerksam gemacht.
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  • Die Initiative „Dornbach radelt sicher“ hat am Samstag mit einer Befahrung, darunter viele Familien mit Kindern, auf die Gefahren beim Radeln von Dornbach nach Neuwaldegg aufmerksam gemacht.
  • Foto: Max Spitzauer
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Die Frage ob 300 oder 170 Teilnehmer ist obsolet - die Demo der Initiative "Dornbach radelt sicher" hat ein klares Zeichen gesetzt. Die Forderung ist klar: Ein sicherer und durchgehender Radweg bis Neuwaldegg. Ein Parkstreifen-Radweg ist zu wenig.

WIEN/HERNALS Seit Juli 2020 setzt sich die Initiative für eine bessere Radverbindung von Dornbach nach Neuwaldegg ein. Die ersten Maßnahmen sind von Bezirksvorstehrin Ilse Pfeffer (SPÖ) bestätigt und sollen noch im Mai umgesetzt werden.

Von Montag bis Freitag zwischen 7.30 Uhr und 19 Uhr und am Wochenende von 9 Uhr und 19 Uhr soll die Parkspur entlang der Vollbadgasse stadtauswärts und der Alszeile stadtauswärts zwischen Vollbadgasse und Himmelmutterweg exklusiv den Radfahrenden zur Verfügung stehen. Weitere Maßnahmen sind das Anbringen von Radpiktogrammen alle 40 Meter im Schienentrog der Straßenbahnlinie 43 sowie Tempo 30 auf einem Streckenteil ohne Radspur. Das Pilotprojekt soll im Herbst 2021 evaluiert werden.

Forderung nach mehr Sicherheit

Für "Dornbach radelt sicher" ein erster Schritt, aber auch nicht mehr. Mit der Demo wurde auf die kritischen Stellen aufmerksam gemacht. Besonders das Radeln zwischen den Schienen und das queren der Gleise wird als besonders gefährlich angesehen. Auch das mögliche Nichtbeachten des temporären Halteverbots würde ein Risiko für Radfahrer bedeuten.

Radeln zwischen den Schienen und neben parkenden Autos kann zu gefährlichen Situationen führen.
  • Radeln zwischen den Schienen und neben parkenden Autos kann zu gefährlichen Situationen führen.
  • Foto: Max Spitzauer
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Die Bürgerinitiative ist mit den Maßnahmen des Pilotprojektes nicht zufrieden. Sie gehen laut den Sprechern Christine Ruckenbauer und Paul Frauendorfer nicht weit genug: "Es braucht einen echten, befestigten Radweg." Außerdem fordert man mehr Transparenz im Entscheidungsprozess, eine quantitative und qualitative Erhebung der Auswirkungen der Maßnahmen und eine klare Kennzeichnung.

Sicherheitslücke im Hauptradverkehrsnetz

Auch Matthias Pintner von der Radlobby Hernals kritisiert: "Die Strecke ist eine Sicherheitslücke im Hauptradverkehrsnetz der Stadt Wien. Seit 30 Jahren als Hauptradroute definiert, gibt es aber keine Infrastruktur auf der man geschützt vor dem motorisierten Verkehr radfahren kann. Der Lückenschluss wäre dringend notwendig."

Zum Thema "Radweg für Dornbach" bereits erschienen:

- Radweg für Dornbach fix
- Von der Bim ausgebremst
- Parkspur in Alszeile wird tagsüber zu Radweg
- Ab März soll am Parkstreifen geradelt werden
- Bezirkschefin Pfeffer verspricht Pläne bis Weihnachten
- Radweg-Planung für Dornbach steht wieder bei Null
- Statt geredet soll bald geradelt werden
- Radweg-Lückenschluss mit Bürgerbeteiligung
- ÖVP warnt vor Schnellschuss
- Ein Radweg nach Neuwaldegg

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