Fluss-Serie
Die Traisen als Naherholgungsraum

Die Traisen als Erholungsort für Jung und Alt.
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  • Die Traisen als Erholungsort für Jung und Alt.
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Klares Wasser lockt die Leute in die Traisen. Die Traisen ist mehr als nur ein Fluss, sie gilt als Naherholungsraum für Schwimmer, Radfahrer und Spaziergeher. Doch damit es zu keinen Reibereien kommt, sollten gewisse Verhaltensweisen eingehalten werden.

TRAISMAUER. Im achten Teil der Bezirksblätter Fluss-Serie beschäftigen wir uns mit den verschiedensten Aspekten der Traisen als Erholungsraum für alle. 

Lukas Leitner, Hundebesitzer und Fischer aus Traismauer berichtet über die Traisen als Naherholungsgebiet folgendes: "Seit ich ein Kind bin, ist die Traisen optimal als Erholungsgebiet. Im Sommer kann man optimal baden gehen. In den letzten Jahren hat sich die Wasserqualität ebenfalls wieder gebessert." Aufgrund der Renaturierung der Traisenmündung in Zwentendorf führte dies zu einem Anstieg des Fischreichtumes und alte Fischarten treten nun wieder vermehrt auf.

Verschmutzung und Reibereien

Weiters halten sich die meisten Badegäste an das Müll zusammen räumen und es kommt zu keinen Reibereien mit dem Hund. Meistens gehe er direkt im Ortszentrum nörderlich der Traisenbrücke mit seinem Labrador Roy baden. Hierzu erklärt Lukas Leitner:"Es ist wichtig, dass der Hund auf seinen Besitzer gehorcht und nicht herumstreunt" 

Im September findet direkt an der Traisen ein kleines Festival statt. Das "Flow of Nature Festival". "Es läuft immer sehr vorbildich ab, und es bleibt nicht mal ein Papierlerl liegen", berichtet der Traismaurer Lukas Leitner. 

Bezirksjägermeister über die Situation

Johannes Schiesser Bezirksjägermeister im Gespräch mit den Bezirksblättern: 

Gibt es Probleme mit streunenden Hunden im Waldgebiet nahe der Traisen? Haben Sie hier Erfahrungen gemacht, dass die Halter baden waren, aber der Hund im Wald Tiere gejagt hat?
Es gibt leider immer einige wenige, die sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen des NÖ Jagdgesetzes und des NÖ Hundehaltegesetzes halten. Streunende Hunde können nicht nur Wildtiere beunruhigen oder im schlimmsten Fall töten. Streunende Hunde stellen auch ein Problem für all jene Hundeführer die ihren Hund korrekt an der Leine führen dar. Aber auch für Spaziergänger und Radfahrer dar, da der Besitzer des streunenden Hundes, wenn es mit dem Streuner ein Problem gibt, nicht eingreifen kann, da er nicht in der Nähe ist.

Welche Verhaltensweisen sollten die Badenden inklusive ihren Tieren an den Tag legen, damit das Wild und Tier in der Umgebung nicht gestört werden?

Wenn der Hund nicht in das Wasser mitgenommen wird – wobei fast alle Hunde das Wasser lieben - , dann sollte er soweit trainiert sein, dass er sich an einem bestimmten, vom Besitzer gut einsehbaren, schattigen Platz ablegen lässt, d.h. an einem bestimmten zugewiesenen Platz liegen bleibt. Für einen ordentlich abgeführten Hund ist das kein Problem. Das wird in jedem Hundeführerlehrgang gelehrt.

Wie kann man das Bewusstsein der Leute im Bezug auf die Ruhe im Wald und Traisen schärfen? Sind Radfahrer ebenfalls ein Problem für die Tiere im Wald und an der Traisen?

Ich habe volles Verständnis dafür, dass die Menschen aufgrund der aktuellen Situation und des schönen Wetters zur Erholung Natur und Wälder aufsuchen. Wir ersuchen jedoch alle Freizeitnutzer – Spaziergänger, Jogger, Radfahrer und Mountainbiker –, im Sinne der Wildtiere grundsätzliche Regeln und die Gesetze einzuhalten. Dazu zählt, die Lebensräume der Wildtiere zu respektieren, sich leise zu verhalten, die markierten Wege nicht zu verlassen sowie Hunde anzuleinen, denn sie können Wildtiere hetzen, verletzen oder töten. Vor allem Rehkitze und Junghasen flüchten nicht und sind eine leichte Beute. Es dient aber auch zum Schutz der Hunde vor wehrhaften Wildtieren und einem etwaigen Befall mit Milben und Zecken. Halten sich die Menschen an die Regeln, steht einem ausgedehnten und erholsamen Spaziergang oder einer Fahrt mit dem Rad auf Wegen durch Wald und Felder nichts im Wege.

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