"Farben aus dem Paradies" in Neulengbach

Therese Schachner hat bei der Perspektive geschummelt, um die Burg ins Bild zu bringen, weiß Heinz Syllaba.
  • Therese Schachner hat bei der Perspektive geschummelt, um die Burg ins Bild zu bringen, weiß Heinz Syllaba.
  • hochgeladen von Michael Holzmann

Einheimische entdecken durch die Bilder von einst ihre Umgebung neu.

NEULENGBACH (mh). Noch bis 12. Oktober ist im "Museum Region Neulengbach" die Ausstellung "Farben aus dem Paradies – Die Landschaftsgärten des Plankenberger Malerkreises" zu sehen, die insgesamt 25 Originalgemälde zeigt.

Interesse zufriedenstellend
Heinz Syllaba, Obmann der Kulturvereinigung Neulengbach, ist mit dem bisherigen Besucherinteresse höchst zufrieden: "Wir haben täglich im Durchschnitt 10 bis 15 Besucher. Die Kultur-interessierten kommen nicht nur aus allen Bundesländern Österreichers, auch Niederländer, Deutsche, Italiener und Engländer bestaunen die Werke des Plankenberger Malerkreises."
Der Landschaftsmaler Emil Jakob Schindler scharte ab 1885 im Schloss Plankenberg einen kleinen Kreis von Künstlern um sich, der dem österreichischen Stimmungsimpressionismus zugerechnet wird und dem – für die damalige Zeit revolutionär – bereits Frauen angehörten.
Besonders interessant ist die Ausstellung auch für Einheimische: "Unser Fotograf Peter Korrak hat von sechs verschiedenen Motiven aus der Umgebung Vergleichsaufnahmen von heute gemacht, die im Katalog abgedruckt sind", so Syllaba. Am Vergleich erkennt man beispielsweise, dass Therese Schachner 1920 bei ihrem Werk "Kapelle in der Danckelmannallee" die Burg Neulengbach als künstlerische Freiheit nach rechts versetzt hat, damit sie noch im Bild ist.

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