Mobilitätsserie
Das waren die „Fahr mit“-Highlights im Bezirk Horn
- Im Bezirk Horn haben die Schulwege den MeinBezirk-Sicherheitstest bestanden.
- Foto: cf
- hochgeladen von Christoph Fuchs
Unsere umfangreiche Mobilitätsserie „Fahr mit“ im Bezirk Horn geht nun mit einem Rückblick zu Ende.
BEZIRK HORN. Zwölf Wochen lang haben wir im Rahmen der Serie "Fahr mit" verschiedenste Mobilitätsthemen beleuchtet. Wir starteten zum Schulstart mit den sicheren Schulwegen im Bezirk, suchten den fleißigsten Pendler im Bezirk und haben einen Redakteur wieder zum Führerscheintest geschickt.
Schulwege sicher
Die gute Nachricht: die Schulwege im Bezirk haben unseren Test bestanden. Auch die Exekutive trägt ihren Teil dazu bei: „Jede zur Verfügung stehende Polizeistreife übernimmt die Schulwegsicherung im jeweiligen Rayon im Nahbereich von Schulen, wo mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden muss“, verriet uns Bezirkspolizeikommandantin Birgit Geitzenauer auf Anfrage. Weniger positiv war das Prüfungsergebnis von Redakteur Christoph Fuchs beim erneuten theoretischen Führerscheintest: „Im Endeffekt ist der Test leider negativ ausgefallen. 54 Prozent habe ich erreicht. Bei den Fragendetails sehe ich auch, wo der Hund begraben liegt. Die Straßenbahnfragen haben mir als Waldviertler erwartungsgemäß Schwierigkeiten bereitet. Dafür konnte ich bei den Situationsbildern rund um Überholvorgänge punkten. Besonders haben mir die Begründungen Schwierigkeiten gemacht. Ich weiß dann zwar, dass ich mich hier so und so verhalten soll, aber die Namen der Regeln entfallen mir immer. Außerdem habe ich oft nur eine Antwort angekreuzt, obwohl mehrere richtig gewesen wären.“
Pendelzeit ist Lebenszeit
Auch haben wir uns auf die Suche nach dem Superpendler im Bezirk gemacht. Eva hat sich nach drei Jahren täglich nach Wien pendeln dazu entschieden, einen Job im Bezirk Horn anzunehmen.
„Für mich war die Fahrt mit dem Auto zum Bahnhof, dann mit dem Zug nach Wien, dort in die U-Bahn, vorher aber noch zwei Stationen mit der Straßenbahn, ein zu großer Zeitverlust. Ich musste um 5 Uhr Früh aufstehen, schnell ein Kind versorgen, dann zum Bahnhof 'rasen', in Sigmundsherberg umsteigen. Nach Hause gekommen bin ich zwischen 18 und 21 Uhr (auch Wochenenddienst). Freizeit hatte ich null, für den Haushalt war ich am Abend zu müde, das habe ich am Wochenende erledigt. Die Rush Hour meines Lebens wollte ich so nicht verbringen.“
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