Betagtenheim erstrahlt jünger und modern

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Imst (ps). Vergangene Woche wurde der erneute Umbau des sogenannten Begtagtenheims Weinberg eingeweiht. Eine Rundumerneuerung hat der Optik und dem Standard der Zimmer gut getan. Ein lichtdurchfluteter Wohntrakt ist entstanden, familiär und dennoch modern. Der Standort Weinberg war vor sechs Jahren nicht unumstritten, wusste der Heimleiter Edgar Tangl zu erzählen. Zu abgelegen vom Zentrum sei das Haus und der Kern des Gebäudes sei zu alt um so saniert werden zu können, damit es den heutigen Standarts ensprechen könne. Auch Bürgermeister Stefan Weirather erinnerte sich: "Schlussendlich wurde auch gerade wegen der Ruhelage dem Standort ein positiver Bescheid ausgesprochen und wie sich beim Tag der offenen Tür zeigte, fühlen sich die Heimbewohner sichtlich wohl." Für Peter Schillfahrt, Inhaber des mit den Umbauvorhaben betrauten Architekturbüros Schillfahrt, war es eine Herausforderung und Freude zugleich. "Fünf Millionen Euro wurden in das Gebäude investiert, wobei die größten Herausforderungen bei den technischen und sicherheitstechnischen Vorschriten lagen. Doch das Ergebnis erfreut die Bewohner wie die Auftraggeber gleichermaßen." Der Umbau erstreckte sich über das Erdgeschoß des ehemaligen Pflegetracktes und dessen Aufenthaltsbereiche, sowie die hergestellte Verbindung im erten Obergeschoß zum Stammhaus. Dieses wurde bereits 1976 erbaut, von 2002 bis 2005 Pflegetauglich umgebaut und mit einem Bettenaufzug versehen. Ständig wurden Modernisierungsarbeiten durchgeführt, was dieses Betagtenheim zu einem der modernsten Tirolweit macht. Auch die Präsidentin des Bundesrates, Sonja Ledl-Rossmann überbrachte emotionale Grußworte. "Verständlicherweise kommt bei einer ehemaligen Heimleiterin größte Freude auf, wenn ein derartig schönes, gemütliches Haus icht nur erhalten sondern mit Herz geführt wird", so Ledl-Rossmann. Landesrat Berhard Tilg fügte noch ergänzend hinzu, dass es in Tirol ein Einzelfall war, wo Pflegemissstände aufgezeigt wurden. Es sei ein Armutzeugnis, über alle Pflegeinstitutionen des Landes jetzt ein schlechtes Image zu streifen. Die Pflege in Tirol sei hervorragend und vorbildhaft, wie am Weinberg unschwer zu erkennen ist.

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