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Betrüger geben sich als Microsoft Mitarbeiter aus

Polizei warnt eindringlich vor Betrugsmaschen | Foto: pixabay
  • Polizei warnt eindringlich vor Betrugsmaschen
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Eine erhebliche Anzahl an Betrugsopfern von Internet- oder Telefonbetrügern wurden heuer schon bekannt. Aus diesem Grund warnt die Polizei neuerlich vor kursierenden Betrugsmaschen.

BEZIRK IMST (ps).  Der Polizei wurden zahlreiche Betrügereien gemeldet, manche wurden als Telefonat andere per Internet verübt. Die professionelle Vorgehensweise dabei veranlasst nun die Exekutive, die Bevölkerung hellhörig und vorsichtig zu sein:

1. Anrufe durch „falsche Microsoft Mitarbeiter“

Kriminelle behaupten, ein technisches Problem am PC des Angerufenen festgestellt zu haben. Unter dem Vorwand, den Schaden beheben zu wollen versuchen sie die Angerufenen zur Installation eines Online-Fernwartetools zu überreden. Geschieht dies, können die Täter auf den Rechner des Opfers zugreifen bzw. dessen Dateneingaben kontrollieren. Die Opfer werden dann zur Bezahlung der „Kosten für die erbrachte Dienstleistung“ mittels Online-Banking aufgefordert. Mit den ausgespähten Zugangsdaten können von den Kriminellen weitere Abbuchungen durchgeführt werden.

Tipps der Polizei:
• Ignorieren Sie derartige Anrufe, beenden Sie Gespräche sofort.
• Geben Sie unter keinen Umstände Zugangsdaten für Online-Banking bekannt.
• Gegebenenfalls erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

2. Abo-Falle per SMS von TrackInfo

Es werden gefälschte SMS von TrackInfo mit einem Link zu einer gefälschten DHL-Webseite verschickt. Darin wird behauptet, dass ein Paket wegen zu hohen Gewichtes nicht zugestellt werden kann und daher € 2,-- zu bezahlen seien. Es wird die Eingabe der Kreditkartennummer auf der gefälschten DHL-Seite verlangt. Gleichzeitig wird mit der Zahlungsbestätigung – versteckt im Kleingedruckten – ein Abonnement für div. Artikel (z.B. für einen digitalen „Gymtracker“) abgeschlossen, die Monatsrate – in mehreren Fällen in der Höhe von ca. 70 Euro – sofort von der Kreditkarte abgebucht bzw. in Rechnung gestellt.

Tipps der Polizei:
• Ignorieren Sie derartige SMS
• Folgen Sie nicht den Aufforderungen dem Link zu folgen oder gar Ihre Kreditkartendaten einzugeben!

Sollten Sie in die Falle getappt sein:

• Stornieren Sie das Abo
• Kontaktieren Sie Ihren Kreditkartenanbieter
• Beratung und Hilfe bietet der „Internet Ombudsmann“ des ÖIAT (https://www.watchlist-internet.at/beratung-hilfe/)

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