Die Magie der fünf Ringe

Geht`s nach der FIL, kommt Weltcup-Gesamtsieger Thomas Kammerlander noch zu Olympia-Ehren.
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  • Foto: BREONIX/Chris Walch
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FIL bemüht sich um Aufnahme von Rennrodeln auf Naturbahn ins olympische Programm

IMST (pele). Es ist die ursprünglichste Form des Rodelns, die Aktive und Zuschauer gleichermaßen begeistert. Nun gibt es einen neuen massiven Vorstoß des Internationalen Rodelverbandes (FIL), dass das Rennrodeln auf Naturbahn ins olympische Programm aufgenommen wird. Läuft alles nach Plan, könnte es schon 2022 in Peking soweit sein.

Ergriffen wurde die neue Initiative vom Präsidenten des Tiroler Rodelverbandes, FIL-Vizepräsident Peter Knauseder. In der Vergangenheit war das Ansinnen, Naturbahnrodeln olympisch zu machen, vor allem am Widerstand anderer Nationen gescheitert. Inzwischen haben aber Länder wir Russland, Tschechien, die Slowakei und auch Deutschland stark aufgeholt und fahren im Konzert der großen Zwei, Italien und Österreich, mit. Dass sich diese beiden Nationen bei Großbewerben automatisch die Medaillen abholen, ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Der Präsident des Tiroler Rodelverbandes, Peter Knauseder, erklärt: Das Rennrodeln auf Naturbahnen ist spektakulär, authentisch und bodenständig. Es hat schon mehrere Initiativen um die Aufnahme ins olympische Programm gegeben. Inzwischen wird der Sport in deutlich mehr Nationen betrieben, als noch vor einigen Jahren. Und sobald das Naturbahnrodeln olympisch ist, wurden garantiert noch weitere Länder nachziehen und entsprechend aufrüsten.“

„Chancen so groß wie nie“

Sportdirektor Gerald Kammerlander aus Umhausen gergänzt: „Es handelt sich um einen gut vorbereiteten Antrag an das IOC. Die Chancen sind deshalb so groß wie nie. Wir setzen auf Nachhaltigkeit, geringe Kosten und Umweltverträglichkeit. Objektiv betrachtet spricht überhaupt nichts gegen eine Aufnahme des Rennrodelns auf Naturbahn ins olympische Programm.“

Groß sind die Erwartungen bezüglich einer etwaigen Aufnahme des Rennrodelns auf Naturbahn natürlich auch bei den aktiven Sportlern. Eine Olympiateilnahme würde wohl für praktisch alle das absolute Karriere-Highlight darstellen. Gerade einige Spitzenfahrer sind in einem absolut guten Alter, um auch 2022 noch dabei zu sein. So auch der amtierende Weltcup-Gesamtsieger Thomas Kammerlander: „Für mich als Aktiven wäre es natürlich überragend, wenn unser Sport endlich olympisch werden würde. Eine mögliche Teilnahme an Olympischen Spielen 2022 in Peking wäre eine ungeheure Motivation und täte optimal in meinen Karriereplan passen. Ein Jahr zuvor findet ja auf meiner Heimbahn in Umhausen die Weltmeisterschaft statt.“

Weltcupstart in Kühtai

Werbung für den Naturbahnrodelsport und für eine Aufnahme ins Olympia-Programm soll bereits am 2. und 3. Dezember gemacht werden, wenn in Kühtai wieder die neue Weltcupsaison eingeläutet wird. Zur Veranstaltung werden auch eine mehrköpfige Delegation des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und hochrangige Sportfunktionäre aus der künftigen Olympiastadt Peking erwartet.

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Gerald Kammerlander: „Naturbahnrodeln ist kostengünstig und nachhaltig.“

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