Die Trainer sind mit der Saison zufrieden

Vor eigenem Publikum kamen die Imster wie hier Dominik Haid (links) nur selten ins Straucheln.
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SC Sparkasse Imst und SPG Silz/Mötz vermelden bereits Neuzugänge für die kommende Saison

IMST, SILZ (pele). Mit dem SC Sparkasse Imst und der SPG Silz/Mötz sind weiterhin zwei Teams aus dem Bezirk Imst in der Tiroler Liga und damit der höchsten Spielklasse des Landes vertreten. Die Bilanz der vergangenen Saison fällt bei beiden Vereinen positiv aus.

„Unser Ziel war es, unter die ersten Sechs zu kommen. Das haben wir mit Rang vier erreicht. Wobei wir überhaupt nicht platzorientiert agiert haben, sondern vor allem bestrebt waren, eigene junge Spieler in die Kampfmannschaft zu integrieren. Die haben ihre Sache sehr gut gemacht“, erläutert Trainer Jürgen Soraperra.

Offensivfußball ist das Ziel

Basierend auf der Entwicklung in der vergangenen Saison soll in der kommenden Spielzeit der nächste Schritt gemacht werden. „Bis auf Bernhard Mittermair, der nach Kematen geht, bleibt die Mannschaft zusammen. Vordergründiges Ziel ist es, dem heimischen Publikum attraktiven Offensivfußball zu präsentieren. Wobei wir in unsere Leistungen im Vergleich zur vergangenen Spielzeit etwas mehr Konstanz reinbringen müssen. Oft haben wir noch zu launisch, zu unroutiniert agiert“, sagt der Coach.

Der auch hofft, dass die zweite Mannschaft in der 1. Klasse West den Aufstieg schafft, denn „dann wäre der Sprung für junge Spieler in die Tiroler Liga nicht mehr ganz so groß.“

Namhafte Neuzugänge

Hinsichtlich Transfers hat sich in Imst auch schon einiges getan. Fabian Thurner kommt von Zams, Thomas Moser kehrt von Schönwies/Mils nach Imst zurück, und Mathias Mimm kommt von Wattens ins Oberland. Außerdem will Sportboss Peter Linser Samuel Krismer, derzeit ebenfalls bei Wattens unter Vertrag, zu einer Rückkehr zu seinem Stammverein schmackhaft machen. Dessen aktueller Marktwert liegt laut transfermarkt.at freilich bei 50.000 Euro. Ob die Imster diese Summe stemmen wollen oder es eine andere Einigung gibt?

Cup-Halbfinale war Highlight

Absolut zufrieden mit der Saison war auch Silz/Mötz-Trainer Aleksandar Matic. Nicht nur, weil die SPG schon vier Runden vor Schluss auch rechnerisch gerettet war, sondern auch, weil es die engagierte Truppe im TFV-Cup bis ins Halbfinale geschafft hatte. Mit Platz zwölf in der Liga-Endabrechnung hat es zwar nicht ganz zum angestrebten einstelligen Tabellenplatz gereicht, Matic hat am Schluss aber auch sinnvollerweise jungen Spielern die Gelegenheit gegeben, sich im Meisterschaftsbetrieb zu beweisen.

Fix zu vermelden für die neue Saison ist der Zugang von Torhüter Manuel Mark von der FG Schönwies/Mils. Und aus Telfs kommt der dort mit seiner Situation nicht zufriedene Sejdo Kolic. Eine weitere Verstärkung für das Offensivspiel wird noch gesucht. Es wird aber nicht der mancherorts gehandelte Michael Simic vom SVI werden. Matic: „Simic ist nicht unsere Kragenweite. Er ist für die SPG viel zu teuer.“

Mit Aufsteiger Zams kehrt auch ein alter Bekannter in die Tiroler Liga zurück, sitzt dort doch der in Haiming lebende Ötztaler Florian Schlatter auf der Trainerbank. Er hat in den vergangenen acht Jahren vier Meistertitel (zwei mit Umhausen, je einen mit Oetz und Zams) eingefahren, kann somit auf äußerst erfolgreiche Jahre zurückblicken.

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